Es ist geschafft. Die Bewehrung für die Widerlager und der beidseitig zwei Flügel der neuen Brücke über den Grödel-Elsterwerdaer-Floßkanal ist „geflochten“. Für die Käfige wurde tonnenweise vorgebogener Bewehrungsstahl in Einzelstücken verbaut. Diese Arbeit ist äußerst aufwendig.
Das viele Eisen wird mit den zu erwartenden Belastungen begründet, denen die Kanalbrücke in der Stolzenhainer Straße in Kotschka direkt an der Einmündung zur Bundesstraße ausgesetzt sein wird. Schwere, bremsende Fahrzeuge übertragen erhebliche Kräfte auf das Bauwerk.

Demnächst wird die Floßbrücke bei Kotschka betoniert

Die Arbeiter der ausführenden Firma Montra Bau- und Dienstleistungs-GmbH aus Belgern-Schildau sind gegenwärtig dabei, das Eisengeflecht einzuschalen. Anschließend können nach Aussage des Poliers die Widerlager und Flügel der auf 17 Meter tiefen Betonbohrpfählen stehenden Brücke betoniert werden. Dies soll demnächst geschehen.
Anschließend ist der Überbau an der Reihe. Die Brückendecke wird nach dem Fertigen der Bewehrung und dem Einschalen ebenfalls in Beton gegossen. Auch wenn seit dem Brückenabriss, der Mitte Februar begonnen hatte, schon viel geschafft wurden, bleibt der geplante Fertigstellungstermin bestehen. Spätestens Ende dieses Jahres soll das Kanalbauwerk fertig stehen und befahrbar sein.
Weil sich die Brücke zu einer Kreisstraße gehört, ist der Landkreis Bauherr. Verbaut werden neben Eigenmitteln auch Fördergelder des Landes. Während Fahrzeuge einen großen Bogen um die Baustelle machen müssen, können Fußgänger die Behelfsbrücke nutzen.
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