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| 15:41 Uhr

Noch voll im Terminplan
Bagger gräbt sich weiter durch Staupitz

Die Landesstraße 63 in Staupitz, Blickrichtung Grünewalde. Dort sind die Tiefbauarbeiten vorangekommen. Es fehlen noch rund 150 Meter sowie viele zu setzende Borde. Für den Unterbau wird relativ wenig Schotter gebraucht. In wenigen Wochen soll asphaltiert werden – bevor der Winter hereinbricht.
Die Landesstraße 63 in Staupitz, Blickrichtung Grünewalde. Dort sind die Tiefbauarbeiten vorangekommen. Es fehlen noch rund 150 Meter sowie viele zu setzende Borde. Für den Unterbau wird relativ wenig Schotter gebraucht. In wenigen Wochen soll asphaltiert werden – bevor der Winter hereinbricht. FOTO: LR / Manfred Feller
Staupitz. Auf der ersten Landesstraße in dem Dorf ist das Ende des Tiefbaus in Sicht. Der Asphalt kommt in wenigen Wochen. Von Manfred Feller

Sechs, vielleicht sieben Wochen müssen die Anlieger der etwa 1,2 Kilometer langen Grünewalder Straße in Staupitz noch durchhalten. Ende November/Anfang Dezember soll dieser Abschnitt der Landesstraße 63 asphaltiert sein. Die Bewohner und Dienstleister kommen dann nach Monaten wieder ohne Behinderung an die etwa 100 Grundstücke heran. Wichtig: Für den Durchgangsverkehr bleibt die Ortsdurchfahrt weiterhin bis in das nächste Jahr hinein gesperrt.

Auch wenn es manch einem nicht schnell genug gehen kann: „Wir liegen im Bauablaufplan“, versichert Wojciech Mazur, Bauleiter bei der Hauptauftragnehmerin Eurovia Verkehrsbau Union GmbH aus Kolkwitz. Die technologische Umstellung von drei auf einen durchgehenden Bauabschnitt sorge zudem dafür, dass im nächsten Jahr kein Straßentiefbau mehr notwendig sein wird. Die Bauleute werden sich dann mit den Nebenanlagen beschäftigen.

Blick auf die zweite, noch auszubauende Landesstraße in Staupitz mit dem Eckhaus (Bildmitte), das gekauft und abgerissen werden darf, wenn der Landesbetrieb Straßenwesen es will. An einer Lösung werde gearbeitet, heißt es.
Blick auf die zweite, noch auszubauende Landesstraße in Staupitz mit dem Eckhaus (Bildmitte), das gekauft und abgerissen werden darf, wenn der Landesbetrieb Straßenwesen es will. An einer Lösung werde gearbeitet, heißt es. FOTO: LR / Manfred Feller

Aktuell sind noch ungefähr 150 Meter der alten Straße von insgesamt 1200 Metern auszukoffern sowie der Schmutzwasserkanal, Trinkwasserhauptleitung und Regenwasserkanal zu verlegen. Parallel dazu nutzt eine private Breitbandfirma aus Lauchhammer den unbefestigten Baugrund und bringt auf eigene Kosten Leerrohre für das superschnelle Internet in den Boden. Währenddessen lässt die Telekom als Noch-Platzhirsch ihre 40 unansehnlichen Masten stehen. Die abgelehnte Erdverkabelung bringt Bürgermeister Fred Wickfeld mit Blick auf ein verschandeltes Ortsbild nach wie vor auf die Palme. Zur Strafe gebe es bald private Konkurrenz.

Vor dem Asphalt müssen die mächtigen Betonborde gesetzt werden. Hier gilt es, noch einiges zu leisten. „Wir werden diese Arbeit und das Setzen der Regenwasserabläufe forcieren und uns von zwei auf vier Baukolonnen verstärken“, verspricht der Bauleiter. Ein Trupp schaffe 100 Meter der Borde am Tag. Rund 2000 Meter seien noch offen.

Das Asphaltieren von vier Lagen mit etwa 40 Zentimeter Gesamtstärke werde sechs bis sieben Tage dauern. Während dieser Zeit kommen die Anlieger mit ihren Fahrzeugen weder raus noch rein, sondern müssen diese irgendwo im Ort abstellen. Der genaue Termin werde rechtzeitig bekanntgegeben.

Die hässlichen Telefonmasten, die in der Baustraße stehen bleiben, erinnern an ein sibirisches Dorf.
Die hässlichen Telefonmasten, die in der Baustraße stehen bleiben, erinnern an ein sibirisches Dorf. FOTO: LR / Manfred Feller

Ansonsten verlaufe das Baugeschehen ziemlich reibungslos mit den Staupitzern. Dies bestätigt Anwohner Hagen Räbiger: „Das klappt gut. Die Befahrbarkeit ist immer gewährleistet, von einzelnen Tagen abgesehen.“