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| 12:19 Uhr

Aus dem Barockschloss Martinskirchen
Martinskirchens 0-Euro-Schein ist im Preis geklettert

Original und „Kopie“: Simone Mägel vom Förderverein zeigt den 0-Euro-Schein vor dem Barockschloss Martinskirchen.
Original und „Kopie“: Simone Mägel vom Förderverein zeigt den 0-Euro-Schein vor dem Barockschloss Martinskirchen. FOTO: Veit Rösler
Martinskirchen. Das ein 0-Euro-Schein recht schnell im Wert steigt beweist das erst kürzlich ausgegebene Papierchen mit dem Bildnis des Barockschlosses Martinskirchen im Elbe-Elster-Kreis. Von Frank Claus

Der 0-Euro-Schein, ein Souvenir-Schein, der sich wie ein echter Euro-Schein anfühlt und auch so aussieht, hält Sammler auf Trab – und hat mit der Abbildung des Barockschlosses Martinskirchen zu Jahresbeginn zum ersten Mal auch Brandenburg erreicht.

5000 Stück hatte der Förderverein des Schlosses herstellen lassen und sie für zwei Euro verkauft. Fast alle sind vergriffen. „Wir haben nur ganz wenige zurückgehalten“, sagt die Vorsitzende Kathrin Degen, die die Entwicklung der Scheine auf dem Markt genau beobachtet. „Unserer wird im Internet bereits zu Preisen zwischen sieben und neun Euro gehandelt.“ Schöner Nebeneffekt: Die Scheine mit den Motiven bedeutender Sehenswürdigkeiten aus ganz Deutschland sorgen auch für einen immensen Marketingeffekt. „Wir hatten schon Besucher, die einfach gekommen sind, weil sie das Barockschloss mal leibhaftig sehen wollten“, sagt Kathrin Degen.

0-Euro-Schein Schloss Martinskirchen