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| 02:48 Uhr

Banjul erreicht – "Wüstensegler" noch nicht versteigert

Nur ein Blechschild zeigt den Bad Liebenwerdaern, dass Gambia erreicht ist.
Nur ein Blechschild zeigt den Bad Liebenwerdaern, dass Gambia erreicht ist. FOTO: Rallye-Agentur
Bad Liebenwerda. Die letzte und damit 16. Etappe führte das Team "Wüstensegler" mit Reiko Mahler (41), Ulrich Münch (57) und Marko Däweritz (35) aus Bad Liebenwerda von St. Louis nach Banjul: 19 Stunden Fahrt, etwa 600 Kilometer Hitze und Staub über Straßen und Pisten, dazu senegalesisches "Schlaglochbingo", heißt es im Blog. mcl1

Einzig ein Blechschild habe angezeigt, dass Gambia erreicht war. Schließlich wurde abenteuerlich über den Gambiariver übergesetzt, bevor der Tross endlich am Ziel ankam. Unterwegs hätten sich Radbolzen von Rädern gelöst, ein Auto musste am Haken über die Grenze gezogen und nach der Fährüberfahrt musste ein Golf von zehn Afrikanern von der Fähre getragen werden.

Schließlich konnten drei Fahrzeuge am Tag der Versteigerung der Autos für einen guten Zweck direkt an zwei Schulen und eine Krankenstation übergeben werden. Das zweithöchte Ergebnis seit dem ersten Rallyestart konnte auf der Tour 2014 erzielt werden. Zu Buche stehen 80 187 Euro (4 330 000 Dalasis). Leider konnten nicht alle Fahrzeuge für die Versteigerung gemeldet werden. Auch am "Wüstensegler" der Bad Liebenwerdaer wurde noch intensiv geschraubt, um dem Ford Transit ein zweites Leben zu schenken. Am Mittwoch waren die letzen Einträge der Kurstädter im Internet nachzulesen, sodass momentan nicht bekannt ist, was aus ihrem Fahrzeug wurde. Die 17. Auflage der Rallye Dresden-Dakar-Banjul ist damit beendet. Die Teams haben inzwischen die Flieger bestiegen. Am Donnerstag wollen die drei Kurstädter wieder heimischen Boden berühren.

www.rallye-dresden-dakar-

banjul.com

trip-to-banjul.blogspot.com