Am Mittwoch wurde ein Privatgrundstück, das für die Errichtung des Anbaus benötigt wird, von der Gemeinde käuflich erworben.
Da Haida zurzeit über keine größeren Räumlichkeiten mehr verfügt, sehen die Bürger den Neubau als Bereicherung des Dorflebens. Harald Lehmann lobte „das Engagement der Bürgermeisterin Christina Hagen und von Gottfried Kunath für den Bau.“ Da nach der Wende alle gemeindeeigenen Räumlichkeiten sanierungsbedürftig waren und damit Investitionsvorrang hatten, steht der Wunsch nach einem großen Saal schon seit zehn Jahren im Raum. Am 18. August wird der voraussichtliche Baubeginn sein. Die Ausschreibung für die Rohbauleistungen soll am 25. Juli abgeschlossen sein. Damit sich auch kleinere Handwerksbetriebe der Region am Objekt beteiligen können, wurde die Ausschreibung in 13 Lose gegliedert. Am 3. Oktober 2004 soll Einzug gefeiert werden.
Die vorläufige Kostenschätzung beläuft sich auf 376 420 Euro für das Objekt. Im Saal können bei Feiern 154 Personen Platz finden. Vier mal wöchentlich will der Verein den großen Raum mit einer lichten Höhe von 5,80 m für seine sportlichen Aktivitäten nutzen.
Eine Tischtennisgruppe soll nach der Lösung der bisherigen Platzprobleme neu gegründet werden. Auch die Jagdgenossenschaft wartet schon lange auf die Möglichkeit, in einem großen Raum tagen zu können. Für die Landfrauen ist ein Anbau mit einem Vereinszimmer vorgesehen. In diesen werden sie einziehen, wenn der alte Kindergarten in welchem sie jetzt ihr Domizil haben, verkauft ist. (dm)