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| 16:32 Uhr

Vorschrift ist Vorschrift
Bahnübergang in Haida wird geplant mit einem Fußgängerumweg

Der meistens, aber nicht immer funktionierende Bahnübergang in Haida soll komplett erneuert werden. Weil es baulich nicht anders geht, sollen Fußgänger künftig die Schienen nur ein Stück abseits überqueren dürfen. Es gibt dann zwei Übergänge.
Der meistens, aber nicht immer funktionierende Bahnübergang in Haida soll komplett erneuert werden. Weil es baulich nicht anders geht, sollen Fußgänger künftig die Schienen nur ein Stück abseits überqueren dürfen. Es gibt dann zwei Übergänge. FOTO: Leserfoto Monika Tillig
Haida. Der Bahnübergang in Haida ist ein besonderer. Nicht nur, dass er in Abständen Funktionsprobleme hat (die LR berichtete), er soll auch erneuert werden. Aber wann und wie?

Die Bahn spricht vom Jahr 2020, während die Gemeinde Röderland laut Bürgermeister Markus Terne die Auskunft erhalten hat, dass es im Frühjahr 2019 losgehen soll. Nicht weniger als 1,2 Millionen Euro kostet der Komplettumbau des kaum genutzten Überganges. Ein Drittel trägt die Gemeinde. Sie hat vorsorglich Fördermittel beantragt, weil ihr hoher Eigenanteil ansonsten die ohnehin nicht üppige Investitionstätigkeit auf Jahre stark einschränken würde. Die Bauweise werde sehr speziell sein. Der vorgeschriebene separate Übergang für Fußgänger und Radfahrer entsteht nicht gleich daneben, sondern aus Platzgründen in einiger Entfernung. Die Gemeinde, so Bauamtsleiter Chris Heller, habe sich dagegen vergeblich gewehrt, weil diesen Umweg kein Fußgänger machen werde. Es hätten erhebliche Kosten eingespart werden können.

(mf)