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| 15:01 Uhr

Bad Liebenwerdaer Industrie-Wahrzeichen gesprengt

Sprengung am 19.11.2011, 11.54 Uhr Schornstein (36 Meter) Bad Liebenwerda Brikettfabrik "Hohenzollern", später Ofenbude und dann Keramische Werkstatt - Schornstein in den 30er Jahren gebaut - ging nie richtig in Betrieb
Sprengung am 19.11.2011, 11.54 Uhr Schornstein (36 Meter) Bad Liebenwerda Brikettfabrik "Hohenzollern", später Ofenbude und dann Keramische Werkstatt - Schornstein in den 30er Jahren gebaut - ging nie richtig in Betrieb FOTO: Frank Claus (ELW)
Bad Liebenwerda. Emotionaler hätte der Abgesang nicht sein können: Wenige Minuten, nachdem der 36 Meter hohe Schornstein der ehemaligen Brikettfabrik "Hohenzollern", späteren Ofenbude und Keramischen Werkstatt in Bad Liebenwerda gesprengt war, setzt Siegfried Stockmann aus Bad Liebenwerda seine Trompete an und blies für Sprengmeister Wolfgang Gießler "’s ist Feierabend" auf seiner Trompete. Um 11.54 Uhr hatte der Sprengmeister gezündet, und wie vorausberechnet fiel der Schornstein um. fc

Zuvor waren noch zwei Tauben aus dem Schlot, der eigentlich nie richtig in Betrieb gegangen war, gerettet worden. Unter großer Anteilnahme der Bevölkerung war die Sprengung des industrielle Wahrzeichen vollzogen worden. In den nächsten Tagen wird auch die Ofenbude abgerissen, die einem Einkaufszentrum weicht.