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| 16:43 Uhr

Update: Wasserschaden in der neuen Rettungswache
Undichte Muffe verursacht Megaschaden

 Die undichte Muffe an der Trinkwasserleitung ist abgedichtet.
Die undichte Muffe an der Trinkwasserleitung ist abgedichtet. FOTO: LR / Frank Claus
Bad Liebenwerda. Das ist richtig bitter! Die 30 Mitarbeiter in der gerade fertig gestellten Rettungswache in Bad Liebenwerda müssen noch einmal ausziehen. Von Frank Claus

Kleine Muffe, große Wirkung! In der erst am 5. September neu eröffneten Rettungswache in Bad Liebenwerda zwingt ein Schaden an der Trinkwasserleitung zum nochmaligen Auszug. Mitarbeiter hatten den Schaden bemerkt, nachdem im Objekt Trockenbauwände deutlich sichtbar feuchte Stellen im Fußbodenbereich aufwiesen.

Zunächst war vermutet worden, dass die Heizungsanlage ein Leck haben könnte. Doch eine Druckprüfung ergab, dass diese ordnungsgemäß funktioniert. Blieb also nur die Trinkwasserleitung. Nach genaueren Untersuchungen ist eine undichte Verbindung im Fußbodenbereich in der Küche ausfindig gemacht worden. Problem: In der Zwischenzeit hat sich das Wasser auf der Bodenplatte unter der Dämmung ausgebreitet und damit nahezu den gesamten Gebäudebereich „unterspült“.

  „Vor der Eröffnung ergaben die obligatorischen Abnahmen und Leitungsprüfungen keine Auffälligkeiten“, sagt der Leiter des Amtes für Gebäudemanagement des Landkreises, Ciro Scherff. Inzwischen ist die betroffene Leitung provisorisch abgedichtet worden.

Das gesamte Mobiliar aus den Räumen wird jetzt zurückgebaut, die beschädigten Trockenwände wurden im unteren Bereich bereits entfernt. Um die Feuchtigkeit aus dem Fußboden zu bekommen, sollen spezielle Trocknungsanlagen zum Einsatz kommen, die allerdings auch hohe Raumtemperaturen zur Folge haben. „Da der zur Straße liegende vordere Garagenteil nicht betroffen ist, kann der Arbeitsbetrieb der Rettungswache gewährleistet werden“, sagt der Amtsleiter.

Angedacht ist, neben der Rettungswache übergangsweise einen Containerbau für die 30 Mitarbeiter zu errichten.