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| 13:03 Uhr

Polizei geht von Suizid aus / UPDATE
Vermutlich Suizid am Bahnsteig des Bahnhofs in Bad Liebenwerda

 Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststelllen. Bis nach Mitternacht dauerte die Aufnahme des Hergangs.
Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststelllen. Bis nach Mitternacht dauerte die Aufnahme des Hergangs. FOTO: LR / Frank Claus
Bad Liebenwerda. Ein 52-jähriger Mann wird von durchfahrendem Güterzug erfasst. Von Frank Claus

Zu einem schweren Bahnunfall ist es am Mittwoch kurz nach 20 Uhr auf dem Bahnhof Bad Liebenwerda gekommen. Dabei wurde im Bahnsteig-Bereich eine Person von einem Kesselwagen-Güterzug erfasst und tödlich verletzt. Dabei soll es sich nach Angaben von Polizei-Pressesprecherin Ines Filohn um einen 52-jährigen Mann aus Bad Liebenwerda handeln. Nach jetzigem Erkenntnisstand, so die Polizeisprecherin, werde von „suizidaler Absicht“ ausgegangen.

Nach RUNDSCHAU-Informationen habe der Mann identifiziert werden können, weil man einen Schlüssel einer Schließanlage bei ihm gefunden habe, der zugeordnet werden konnte. Nach Aussagen einer Zeugin hat der aus Falkenberg in Richtung Elsterwerda-Biehla fahrende Zug schon „sehr lange vor der Einfahrt in den Bahnhof laut gehupt“.

Die Beamten waren bis 2.33 Uhr am frühen Donnerstagmorgen vor Ort. Die Bad Liebenwerdaer Feuerwehr war nach Angaben von Einsatzleiter Matthias Bauer bis gegen Mitternacht im Einsatz. Eine Notfallseelsorgerin kümmerte sich um eine Zeugin. Der Zugverkehr wurde für die Arbeiten zeitweise im Abschnitt Falkenberg-Elsterwerda unterbrochen.

Nach Angaben der Bahn hat es zwei Zugausfälle im betroffenen Abschnitt gegeben. Schienenersatzverkehr sei nicht eingerichtet worden. Die Bahn fuhr zum Berufsverkehr am Donnerstagmorgen ohne Verzögerung.

 Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststelllen. Bis nach Mitternacht dauerte die Aufnahme des Hergangs.
Die eintreffenden Rettungskräfte konnten nur noch den Tod des Mannes feststelllen. Bis nach Mitternacht dauerte die Aufnahme des Hergangs. FOTO: LR / Frank Claus