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Großes Besucherinteresse
Im Kloster Mühlberg ist immer noch Weihnachten – Ausstellung verlängert

Die Krippenausstellung im Kloster Mühlberg, hier ein Blick in den Juttasaal, sollte ursprünglich nur bis zum 21. Januar zu sehen sein. Wegen des großen Besucherinteresses ist sie nun auch noch vom 26. bis 28. Januar (täglich 10 bis 16 Uhr) geöffnet.
Die Krippenausstellung im Kloster Mühlberg, hier ein Blick in den Juttasaal, sollte ursprünglich nur bis zum 21. Januar zu sehen sein. Wegen des großen Besucherinteresses ist sie nun auch noch vom 26. bis 28. Januar (täglich 10 bis 16 Uhr) geöffnet. FOTO: Frank Claus / LR
Mühlberg. Pater Alois Andelfinger: „Sogar aus Berlin, Leipzig, Cottbus und Dresden kommen Gäste.“ Von Frank Claus

Wer hätte das für möglich gehalten? Besucher aus Nah und Fern können von Weihnachten auch Wochen nach Heiligabend nicht genug kriegen. Das erlebt gerade Pater Alois Andelfinger im Kloster Marienstern in Mühlberg. Er ist der Initiator einer ganz besonderen Krippenausstellung.

Wann Weihnachten nun eigentlich genau vorbei ist, darüber gibt es bei den Katholiken verschiedene Meinungen. Für die einen endet Weihnachten, wenn die Sternsinger ihre Runden am 6. Januar,  „Heilige Drei Könige“,  gedreht haben, für andere ist erst am 2. Februar mit „Maria Lichtmess“ Schluss.

Im Schwäbischen, der Heimat von Pater Alois Andelfinger aus dem Mühlberger Kloster, werden erst Anfang Februar in Kirchen und Haushalten die Krippen im Keller verstaut und die Weihnachtsbäume entsorgt. Dort gibt es auch einen Krippenweg. In Vorgärten, Schaufenstern und an bedeutsamen Plätzen werden dann die Krippenmotive aufgestellt. Einige davon sind nun auf bezaubernde Weise im Kloster Mühlberg zu sehen.  Pater Alois Andelfinger hat sie gemeinsam mit Freunden aus seiner schwäbischen Heimat im gesamten Klosterareal, das allein einen Besuch wert ist, aufgebaut.

Seit 6. Januar ist die Ausstellung zu sehen. Eigentlich sollte sie nur noch an diesem Wochenende geöffnet sein. Doch das Interesse ist so gewaltig, dass sie nun um das Wochenende vom 26. bis 28. Januar, täglich von 10 bis 16 Uhr, verlängert wird. „Sogar aus Berlin, Leipzig, Cottbus und Dresden kommen Gäste“, freut sich der Pater über das Interesse an Ausstellung und Klosterareal.

Besucher werden begeistert sein, wenn sie diesen faszinierenden Weg durchs Klosterareal, die Pfarrkirche St. Marien, die Klosterkirche mit Chorraum und Seitenapsis durch den Kreuzgang in den Juttasaal und vorbei am Weihnachtsbrunnen ins Äbtissinnenhaus gehen. Das allein ist eine geheimnisvolle Schatztruhe mit Krippe, Spinnrad, Sofas, Schaukelpferd und der Puppenstube. Kinder können beim Krippenspiel in Kostüme schlüpfen, basteln, Süßes naschen. Besucher äußern sich oft überwältigt: „Wunderschön“ oder „ein Ort, an dem Weihnachten besonders lebt“ oder „hier kann man so herrlich runterkommen“.

Testen Sie, liebe Leser, es doch einmal selbst aus!