Ausgedehnte Spaziergänge, nicht nur zu Ostern, haben schon immer in vielen Familien Tradition. Gerade jetzt, wo das öffentliche Leben fast stillsteht, ist ein Spaziergang in die Natur besonders zu empfehlen. Der Naturpark, so Mitarbeiterin Cordula Schladitz, bietet mit seinen vielfältigen Landschaftsfacetten die besten Voraussetzungen.
Sie schreibt: „Wir Mitarbeiter des Naturparks geben gern Tipps für kurze Wanderungen, ob nun im Familienkreis oder allein.“ Dabei gibt die Internetseite des Naturparks bereits zahlreiche Anregungen. In einer sicher für alle nicht einfachen Zeit, geprägt durch viele Einschränkungen, kann der Naturpark von pandemiegefährdeten Hotspots ablenken und zu weniger frequentierten Ort hinlenken. Neben der körperlichen Aktivität und Bewegung an frischer Luft ist die erwachende Natur live zu erleben.

An den Unkenteichen wird es laut

Wer aufmerksam ist, kann einiges entdecken. So wird es an den Unkenteichen bei Doberlug-Kirchhain schon mal laut. Die Rotbauchunken sind dort jetzt gerade in Paarungsstimmung, was sie auch lautstark verkünden. Auf den Wiesen und an Wegrändern fliegen mit dem Zitronenfalter und dem Trauermantel erste Schmetterlinge. Und egal wo Besucher in der Natur unterwegs sind, es begleitet sie fast durchgängig der Gesang zahlreicher verschiedener Vogelarten. Im Naturschutzgebiet „Forsthaus Prösa“ können Wanderer über die Offenflächen hinweg weit in die Ferne schauen. Ein kleines Picknick in der Frühlingssonne hat noch immer fasziniert!
Seit kurzem finden Gäste rund um die Liebenwerdaer Heide an allen Waldparkplätzen wieder diverse Faltblätter zum Naturpark. Dass sie gern genutzt werden, beweist, dass die Mitarbeiter des Naturparks die Fächer immer wieder auffüllen müssen. Erfahrungsgemäß sind sie für die Gestaltung verlängerter Wochenenden meist besonders gefragt.