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| 15:21 Uhr

Straßenbau in Bad Liebenwerda
Im April Baubeginn in der Lessingstraße der Kurstadt

Bad Liebenwerda. Nach Anwohner-Protest nun Übereinkunft erzielt. Von Frank Claus

Mit gut zwei Jahren Verzögerung geht es im April mit dem Ausbau der Lessingstraße in Bad Liebenwerda los. Anlieger der Wohngebietsstraße hatten die ersten Vorstellungen der Stadt zum Bauvorhaben wegen der zu erwartenden hohen Anliegergebühren schlichtweg vom Tisch gewischt. Danach ist die Stadt noch einmal in sich gegangen, hat mit dem Wasser- und Abwasserverband einen „Schlachtplan“ entwickelt und am Ende sogar europäisches Fördergeld einwerben können.

Der reine Straßenbau kostet dennoch knapp 278 000 Euro plus knapp 100 000 Euro für Planungsleistungen. Der Wasser- und Abwasserverband investiert in die Erneuerung der Trink- und Abwasserleitungen knapp 239 000 Euro. Die Anlieger am etwa 245 Meter langen Abschnitt werden beteiligt. Sie müssen nach jetziger Kalkulation etwa 124 000 Euro Gebühren zahlen.

Gebaut wird zunächst zwischen Berliner Straße einschließlich Kreuzung Schillerstraße. Die Straße erhält einen aufgehellten Asphaltbelag und einen einseitigen Gehweg, der niveaugleich zur Fahrbahn hergestellt wird. An beiden Seiten der Fahrbahn entstehen Regenwasseraufnahmemulden Die Seitenräume der Fahrbahn erhalten der Ausführungsplanung zufolge in einigen Abschnitten Stellflächen für Pkw, die wirksam optisch getrennt in Betonpflasterbauweise hergestellt werden. Die Stellflächen werden stirnseitig mit Bäumen abgegrenzt, die auch noch von Bodenstrahlern angeleuchtet werden. Da im Dichterviertel seit mehreren Jahren Tempo 30 gilt, seien zusätzliche Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung nicht nötig. Die Baumaßnahme soll am 18. August abgeschlossen werden.