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Aus der Anonymität geholt

Elsterwerda. Auf 16 Bronzetafeln, die auf Granitsteinblöcken befestigt werden, erhalten die bislang auf dem Elsterwerdaer Südfriedhof anonym bestatteten Soldaten ihre Namen zurück. Die Toten, überwiegend Sowjetsoldaten, sind dort in 42 Einzel- und 72 Massengräbern bestattet. Frank Claus

Insgesamt haben die Kriegsgräberfürsorge des Landes und des Kreises 160 000 Euro für die Neugestaltung dieses Teils des Ehrenfriedhofes bereitgestellt. Am 21. September sollen die Tafeln im Beisein hochrangiger russischer Gäste feierlich enthüllt werden.