(mf) Während die schnelle Schweißkolonne die Erdgasfernleitung Eugal längst bis weit nach Sachsen vorangetrieben hat, wird an den Knotenpunkten vor allem im Süden von Elbe-Elster seit Monaten gearbeitet. Damit einher gehen Verkehrseinschränkungen auf den kreuzenden Straßen, wie der B 169 zwischen Lauchhammer und Plessa.

Genau dort gebe es mit der Bahnstrecke, der Bundesstraße und der Schwarzen Elster auf einem nur zweieinhalb Kilometer langen Abschnitt gleich drei Kreuzungspunkte, die aufwendig zu bearbeiten seien und damit Zeit kosten. Darüber informiert Reemt Bernert, Pressesprecher beim deutschen Fernleitungsnetzbetreiber Gascade Gastransport GmbH in Kassel.

Doch seit einigen Tagen ist mehr Bewegung in diese Baustelle gekommen. „Dieser spezielle Abschnitt mit den Kreuzungen der Bahn, der Bundesstraße und der Schwarzen Elster wird von einer Sonderkolonne gebaut. Diese ist seit Mitte Mai im Einsatz“, erläutert Reemt Bernert. Und weiter: „Da das Umsetzen der schweren Baumaschinen einen großen logistischen Aufwand bedeutet, wird im Vorfeld sehr intensiv der Bauablauf geplant. Für einen relativ kurzen Abschnitt wie diesen ist das Umsetzen einer ganzen Kolonne unverhältnismäßig. Die große Kolonne hat diesen Abschnitt „übersprungen“ und kümmert sich um die weitere Strecke.