Von Franziska Dorn

Für Christen beginnt in diesen Tagen eine wichtige Zeit im Kirchenjahr. Auch wenn Weihnachten als christliches Fest auf Platz eins in der öffentlichen Wahrnehmung steht, ist Ostern bedeutender. Dann wird an die Gefangennahme von Jesus aus Nazareth und seine Kreuzigung vor etwa 2000 Jahren in Jerusalem erinnert. Der Kern der Osterbotschaft ist der Glaube an seine Auferstehung von den Toten am Ostersonntag.

Als Symbol dafür steht seit jeher das Licht. Darum spielt es in den Ostergottesdiensten eine besondere Rolle. Viele evangelische Kirchengemeinden feiern mit Blick auf den Ostermorgen bereits am Samstagabend mit einer Osternacht, wie in Fichtenberg (20 Uhr) und Stolzenhain (21 Uhr), in Bad Liebenwerda mit festlicher Bläsermusik um 21 Uhr und in der Finsterwalder Trinitatiskirche um 23 Uhr, wo die Andacht traditionell von der Jungen Gemeinde gestaltet wird.

Am Ostersonntag laden u. a. die Kirchengemeinden in Herzberg, Finsterwalde, Drasdo, Lichterfeld und Doberlug zu Andachten auf dem Friedhof ein. In den meisten Kirchen der Region rufen am Ostersonntag und -montag die Glocken zu festlichen Gottesdiensten.

Ostersonntag ist traditionell Tauftag, wie in Bad Liebenwerda und Kolochau (10 Uhr), Sorno und Falkenberg (10.30 Uhr), Betten (11 Uhr) sowie Schmerkendorf und Wahrenbrück (14 Uhr). In Finsterwalde, Sonnewalde und Trebbus finden die zentralen Familiengottesdienste mit Ostereiersuchen am Ostermontag um 10 Uhr statt. Alle Gottesdiensttermine sind auf den Internetseiten der Kirchenkreise Niederlausitz und Bad Liebenwerda einzusehen.