In diesem Jahr ging es über eine 180-Kilometer-Strecke unter anderem zur Förderbrücke F 60 in Lichterfeld, wo nahe dem Besucherbergwerk Mittagspause gemacht wurde. An sieben Stationen mussten die Teilnehmer unterschiedlichste Situationen aus dem Leben eines Kraftfahrers bewältigen und dabei mit Wissen und Geschick Punkte sammeln. Am Ziel zählten ausschließlich die erworbenen Punkte, die Höchstgeschwindigkeit wurde nicht prämiert.
An den Stationen mussten die Teilnehmer, zu denen auch einige Damenteams gehörten, zum Beispiel rückwärts einparken, einen Erste-Hilfe-Fragebogen ausfüllen und Slalom rückwärts fahren. Die richtigen Rennfahrer kamen auf der Kart-Rennstrecke in Massen zum Zuge. Nautische Fähigkeiten wurden in Wahrenbrück im „Kleinen Spreewald“ beim Staken mit einem Spreewaldkahn gebraucht. Die richtigen Antworten zum Thema Zweiradfahrzeuge waren im Motorradmuseum Schönewalde gefragt. Insgesamt drei Monate hatten Marketingchefin Kathleen Berger, Teilevertriebsleiter René Müller und Werkstattleiter Uwe Scheibe im BMW-Autohaus Berger in das Rennen investiert. Vor und nach der Siegerehrung wurde am Abend nach einem anstrengenden Tag im Schatten des Autohauses gefeiert und gefachsimpelt. Die Siegtrophäe ging in diesem Jahr an das „3-BMW Team“ Kristin Eichler, Marit Günther, Mathias Anders und Danny Weber aus Elsterwerda und Hohenleipisch. Zweite wurden Anthony Dürfeld aus Saathain und Matthias Jesse aus Kotschka mit einem Opel Astra. Mit einem Opel Vectra landeten Mirko Engelmann aus Kraupa und Kay Markwardt aus Biehla auf Platz drei. Unmittelbar nach der Siegerehrung wurden Zuschauer und Mitbewerber wie üblich mit spritzenden Sektflaschen gejagt. im Autohaus Berger.
Für die Jubiläumsrallye im nächsten Jahr wolle man sich etwas besonderes einfallen lassen, so Teilevertriebsleiter René Müller. Möglicherweise wird sich das Rennen über eine längere Distanz über zwei Tage mit auswärtiger Übernachtung hinziehen. Diese Option hält man sich allerdings noch offen, da kosten- und versicherungstechnische Aspekte abgewogen werden müssen.