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| 02:42 Uhr

Auerhuhn-Eier zum Ausbrüten in Polen

Partner im Wiederansiedlungsprojekt von Auerhühnern in der Lausitz: Lars Thielemann (l.) und Dr. Andrzej Krzywinski.
Partner im Wiederansiedlungsprojekt von Auerhühnern in der Lausitz: Lars Thielemann (l.) und Dr. Andrzej Krzywinski. FOTO: privat
Bad Liebenwerda. Mit einer erneuten Erfolgsmeldung im Auerhuhn-Wiederansiedlungsprojekt kann Lars Thielemann, Leiter des Naturparks Niederlausitzer Heidelandschaft und der AG Auerhuhn, aufwarten: Ein nachträglicher Reproduktionsnachweis in der Liebenwerdaer Heide ist erbracht worden. Die sichere Beobachtung einer ausgewachsenen Henne ohne Ring dürfe als Beleg für eine erfolgreiche Reproduktion des letzten Jahres gelten. red/gb

Frank Raden hatte das Glück, das Tier zu Gesicht zu bekommen.

Mit den 18 in Schweden gefangenen Auerhühnern, die am 18. Mai in der Liebenwerdaer und der Rochauer Heide ausgesetzt worden waren, sind 13 Eier ebenfalls aus dem Fanggebiet im Nordwesten Schwedens mit in die Lausitz gebracht worden. Jetzt meldet Lars Thielemann: Pfingstsamstag sind die Eier gut in den Masuren bei Dr. Andrzej Krzywinski übergeben worden. Nun werden sie dort etwa 28 Tage lang von Auerhennen bebrütet. Die spannende Frage bleibe natürlich, wie viele Küken schlüpfen und dann großgezogen werden können. "Da jedes Ei von einer anderen Henne und vermutlich auch einem anderen Hahn abstammt, wären die Jungtiere von hoher genetischer Vielfalt und damit von hohem Wert für das Projekt", freut sich Thielemann.

Mit Übergabe der Eier in der Aufzuchtstation in Kadzidlowo wird die in der Pilotphase des Auerhuhn-Projektes bewährte Kooperation mit dem polnischen Spezialisten fortgesetzt.

Für das Projektgebiet in der Niederlausitz gilt weiterhin, dass Beobachtungen und Hinweise bitte an Lars Thielemann beziehungsweise Frank Raden gemeldet werden sollten. Gerade in der Orientierungsphase der Vögel seien Sichtungen von Tieren im weiteren Umfeld möglich.

Kontakte: Tel. 035341 61516 oder 0172 3040924, lars.thielemann@lugv.brandenburg.de

Tel. 0152 26431728, raden.frank@gmx.de