Die in allen Gemeinden des Amtes Plessa gebildeten Dorfentwicklungsausschüsse haben sich inzwischen ein ordentlichen Arbeitspensum auferlegt. Die Ortsrundgänge sind absolviert und daraus die ersten Aufgaben abgeleitet. Nicht weniger als 20 Punkte umfasst zum Beispiel das Paket in Hohenleipisch mit Dreska, so der ehrenamtliche Bürgermeister Lutz Schumann. Was wichtig ist und ohne einen allzu großen Aufwand erledigt werden kann, findet sich weit oben auf der Prioritätenliste. Dazu gehören das Beseitigen von Straßenschäden (Risse in der Fahrbahn) sowie das alters- und behindertengerechte Herstellen der Bushaltestelle Richtung Elsterwerda in Dreska. Für die Haltestelle seien Fördermittel beantragt worden.

Vorgesehen sei auch, den öffentlichen Spielplatz zugunsten des Kindergarten in Hohenleipisch zu verkleinern. Denn die bestens ausgelastete Einrichtung brauche jeden Quadratmeter Außengelände. In der Liste der 20 Aufgaben findet sich auch der Wendeplatz im Grenzweg. Dort sind Grünpflege und Wegereparatur vorgesehen.

Bei der Begehung des Ausschusses im Vorjahr wurden auch leer stehende Gebäude und Ruinen in Augenschein genommen. „Darauf haben wir keinen Einfluss“, sagt der Bürgermeister. Solange keine Gefahr für den öffentlichen Raum ausgehe, seien der Gemeinde die Hände gebunden. Im Amt sind im Vorjahr nicht weniger als fast 80 ungenutzte Immobilien erfasst worden, davon in Plessa 25 und in Hohenleipisch (ohne Dreska) 24. Wo die Eigentümer zugestimmt haben, wurden die Haus-, Grundstücks- und Wohnungsangebote ins Internet gestellt. Dies erleichtere die Suche von Kauf- und Bauwilligen. Immer wieder Nachfragen gebe es auch in Hohenleipisch, versichert Bürgermeister Lutz Schumann.