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| 02:38 Uhr

April, April im Tierreich

Die Spürnasen geben im Naturparkhaus Bad Liebenwerda Gas bei den Lernspielen.
Die Spürnasen geben im Naturparkhaus Bad Liebenwerda Gas bei den Lernspielen. FOTO: Sandra Hoppe
April, April – zum Monatswechsel dürfen Mitmenschen nach Lust und Laune ausgetrickst werden. Aber gibt es das auch in der Natur? Können Tiere und Pflanzen betrügen? Dieser Frage gingen 26 Spürnasen zusammen mit Umweltpädagogin Ilona Ertle im Naturparkhaus Bad Liebenwerda nach. Sandra Hoppe

Bad Liebenwerda. Libellen sind in der Lage eine Stunde lang zu tauchen und sind sogar schneller als ein Luchs - nicht nur für die Kinder, sondern auch für ihre Eltern und Großeltern gab es beim Spürnasennachmittag im Naturparkhaus Bad Liebenwerda Neues zu erfahren. Unter dem Motto "Betrug und Täuschung im Tierreich" lernten die Spürnasen spielerisch, dass sich nicht nur Menschen gegenseitig in den April schicken. Auch einige Tiere nutzen den "Aprilscherz", um an Nahrung zu gelangen oder sich vor Feinden zu schützen.

Ingrid Rohkitte kommt gerne mit ihren Enkelkindern zu den Spürnasen. "Ich kann das Programm nur empfehlen. Die Nachmittage sind eine schöne Feriengestaltung für die Kinder. Und auch Erwachsene können etwas lernen", sagt die Bad Liebenwerdaerin. Auch ihre zehnjährige Enkelin Emma ist begeistert: "Ich finde es hier schön, weil man immer Neues erfährt." Sie und ihre Schwester sind bei den Spürnasennachmittagen oft dabei.

"Viele Kinder kommen häufiger, deshalb haben wir Pässe und Stempel eingeführt", erklärt Ilona Ertle, Umweltbildnerin des Naturfördervereins der Niederlausitzer Heidelandschaft. Sie hat die Spürnasen ins Leben gerufen. "Jedes Kind erhält bei der ersten Teilnahme einen Pass und bei jedem Besuch einen neuen Stempel", erklärt sie. Wer am Ende der Saison fünf Stempel hat, darf sich etwas aus der Überraschungskiste aussuchen.

Die Spürnasennachmittage finden in den Ferien donnerstags um 14.30 Uhr statt. "Manchmal erhalte ich mehr Anmeldungen, als unser Platz hergibt. Dann fällt es mir schwer, nein zu sagen", so Ilona Ertle. Im Schnitt nehmen 15 bis 20 Kinder teil. "Das Angebot spricht naturinteressierte Schüler zwischen sechs und elf Jahren an. "