Wilfried Schrey fragte den Minister, wie seiner Meinung nach eine zeitnahe Umsetzung des Bauvorhabens gesichert werden könnte. Nach Informationen der deutschen Bahn AG werde gegenwärtig geprüft, ob das Bahnkreuzungsbauwerk zwei- oder viergleisig ausgeführt werden soll. Im ungünstigsten Fall, so Schrey, wäre ein neues Planfeststellungsverfahren erforderlich, und damit der Baubeginn um mehrere Jahre verschoben.
Minister Frank Szymanski beantwortete die Frage von Wilfried Schrey schriftlich. Darin heißt es, dass nach jetziger Planung im oberen Bahnhof zwei neue Außenbahnsteige erstellt werden sollen, die eine behindertengerechte Erschließung des unteren Bahnhofes gewährleisten. Hierfür sei eine neue Planfeststellung nach Auskunft der DB Station & Service AG nicht erforderlich. Nach der Genehmigung durch den Konzernvorstand der Deutsche Bahn AG, die für das erste Halbjahr diesen Jahres erwartet wird, soll das Vorhaben zügig realisiert werden.
Die zeitnahe Umsetzung des Bauvorhabens, so Minister Szymanski in seiner Antwort, liege in der alleinigen Verantwortung der Deutschen Bahn AG.
Die Landesregierung werde die Planung und die Realisierung des Vorhabens aufmerksam beobachten und im Rahmen ihrer zur Verfügung stehenden Möglichkeiten um die beteiligten Bahnunternehmen einwirken, um das Vorhaben möglichst schnell realisiert zu wissen. (red/ru)