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Anja Heinrich positioniert sich zur Flüchtlingspolitik

Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Elsterwerda.
Neujahrsempfang des CDU-Stadtverbandes Elsterwerda. FOTO: CDU
Elsterwerda. Mit einer Rekordteilnehmerzahl von geladenen Gästen aus den unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen fand nach Angaben der CDU-Landtagsabgeordneten Anja Heinrich zum wiederholten Mal der Neujahrsempfang des CDU Stadtverbandes Elsterwerda statt, in diesem Jahr im Elsterschloss-Gymnasium. red/fc

Unter den mehr als 130 Gästen waren der Pressemitteilung zufolge - auf die Einladung der Medien war erneut verzichtet worden - zahlreiche Unternehmer der Stadt, aus Vereinen und Institutionen, Vertreter des Klinikums Elbe-Elster, der Nahverkehrsgesellschaft und Senioreneinrichtungen, Abgeordnete und sachkundige Bürger, Vertreter der Schulen, Fördervereine und Kindereinrichtungen, sowie der Landrat der Region Meißen, Arndt Steinbach, das Ehrenmitglied Ursel Preuß, sowie zahlreiche kommunale Vertreter der Umgebung.

Als besonderer Ehrengast sei Peter Kopf, Präsident der Industrie-und Handelskammer Cottbus, begrüßt worden. Vor den zahlreichen Gästen habe er über die Arbeit der IHK, seinen spannenden persönlichen und beruflichen Werdegang und über die von der IHK Cottbus begleiteten und unterstützten Initiativen des Landes Brandenburg, insbesondere im Bereich der Infrastruktur, berichtet

Ihrem eigenen Schreiben zufolge habe Anja Heinrich, direkt gewählte Landtagsabgeordnete des Landes Brandenburg, in ihrem Grußwort "den Nerv der Zeit und des Publikums" getroffen. Sie habe "klare Worte zur aktuellen Flüchtlingspolitik" gefunden. In der Pressemitteilung heißt es: "Wer glaubt, nach den Regeln der Scharia leben zu können, oder hier leben zu müssen, dem müssen wir sagen, er hat sich das falsche Land ausgesucht! Wenn in einem Land, was relativ klein ist, 80 Millionen Menschen ganz unterschiedlicher Hautfarbe, Religion, Staatsangehörigkeit friedlich und konfliktfrei miteinander leben wollen, dann müssen alle die gleichen Regeln einhalten. Und das kann nur die Rechts- und Werteordnung der Bundesrepublik Deutschland sein!"

Auch der Vorsitzende des CDU-Stadtverbandes und Landrat des landkreises Elbe-Elster Christian Heinrich-Jaschinski habe der Mitteilung zufolge "deutliche und unmissverständliche Ausführungen" gemacht. Er habe "zu den gegenwärtigen Planungen, Möglichkeiten der Mitgestaltung und notwendigen Korrekturen der Landesentwürfe" gesprochen. Während der Veranstaltung hätten sich zahlreiche Gäste in die Listen der Volksinitiative gegen die geplante Kreisgebietsreform eingetragen.

Künstlerisch umrahmt worden sei "der kurzweilige Abend" durch die Musikpädagogin Antje Schaffranietz. Viele Gäste hätten dem Schreiben zufolge im Anschluss die Gelegenheit genutzt, "das Gärtnerhaus zu besichtigen, was zu einem ganz besonderen Bestandteil des Schlossensembles wurde und heute von Schülern des Gymnasiums, der Volkshochschule, der Bibliothek und des Grundbildungszentrums genutzt wird."