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| 02:37 Uhr

Angelabenteuer zum Ferienauftakt

Schnappschuss vom Angel-Camp am Grödener Trockenwerksteich.
Schnappschuss vom Angel-Camp am Grödener Trockenwerksteich. FOTO: wkn1
Gröden. 18. Jugend-Angel-Camp vom Angelverein Gröden/Merzdorf lockt 47 Jugendliche an die Trockenwerksteiche und Thalberger Teiche. Wolfgang Kniese / wkn1

Endlich Ferien! Schulstress ade! Zeit für Hobbys, Spiel und Spaß. Angeln ist eine beliebte Trendsportart. Ausdauer, Körperbeherrschung und Geschick sind genauso gefragt wie Kenntnisse der Angeltechniken und Fischkunde.

Ein solches Freizeitangebot, das Angel-Camp speziell für Kinder und Jugendliche, haben die Mitglieder des Angelvereins Gröden/Merzdorf, organisiert. 47 Jugendliche im Alter von acht bis 17 Jahren mit besonderem Interesse am Angeln haben am Wochenende ihre Zelte rund um die Grödener Trockenwerksteiche aufgeschlagen. Ihr Wunsch: Angeln, Angeln und nochmals Angeln! Und Freunde zu finden, mit denen man bei Sport und Spielen in der Natur Spaß hat.

Die gestellte Aufgabe lautete, mit einer Angel Karpfen, Zwergwelse, Rotfedern und andere Friedfische zu fangen. Mit großen Erwartungen suchten sich die Petrijünger einen Platz am Teich. Die Angelköder wurden in das Gewässer geworfen. Damit die Kids nicht im Trüben fischen, erhielten sie von ihren Betreuern, den Anglern des Vereins, fachkundige Hinweise auf Fragen, wie z. B. "Welche Köder darf man nutzen?", "Ist der Fisch womöglich zu klein, um ihn mit nach Hause zu nehmen?", "Warum muss ich beim Fischen leise sein?" Auch Wurftechniken und der Umgang mit dem Kescher wurden geübt.

Gespannt beobachteten die Petrijünger die schwankenden Bewegungen ihrer im Wasser schwimmenden Posen. Hin und wieder tauchten sie kurz unter. Ein Zeichen dafür, dass ein Fisch(chen) sich am Köder zu schaffen machte. Einige Fische wurden gefangen.

Am Abend, beim gemütlichen Grillen zeigten die Angler stolz ihre Fangergebnisse. Spätestens da merkten sie, dass man nicht nur Haken mit Köder und Pose ins Wasser wirft und sofort ein Fisch am Haken hängt, sondern, dass man oft stundenlang warten muss, bis ein toller Fisch anbeißt. Am knisternden Lagerfeuer wurden spannende Anglergeschichten erzählt. Sicher war auch so manches Anglerlatein dabei.

Am nächsten Tag ging es zum Friedfischangeln an die Thalberger Teiche. Zahlreiche Fische, unter ihnen auch Karpfen Schleien, Zwergwelse und andere wurden gefangen, teilweise filetiert oder zum Räuchern vorbereitet. Andere wiederum ließen ihren geangelten Fisch kühlen, um ihn zu Hause präsentieren zu können.

Im Verlaufe des Nachmittags waren Muttis und Vatis zu einem "Kaffeekränzchen"eingeladen. Auch beim Verkosten der frisch geräucherten Fische schwärmten die Kinder und Jugendlichen von ihren Erlebnissen. Ein Höhepunkt war die Nachtwanderung. Dabei wurden Furcht einflößende Gespenster gesichtet.

Am 3. Angeltag wurden die Fangerfolge ausgewertet. Die erfolgreichsten Teilnehmer bekamen kleine Präsente zum Abschluss.

Das Fazit der Betreuer: Eine rundum gelungene Veranstaltung. Die Meinung der Petrijünger: Es war etwas Besonderes. Alles war einfach klasse!