Zu DDR-Zeiten war am 1. Mai die Raubfischschonzeit zu Ende und die Angler versuchten, beim sogenannten Anangeln den ersten fetten Hecht auf die Schuppen zu legen. Dieser Tradition folgend treffen sich seit einigen Jahren die Angelfreunde der beiden Vereine, um die ersten Fische der Saison zu fangen.

Für die 40 Angler reichten in diesem Jahr die neu angelegten Angelstellen kaum aus, denn das Wetter war dafür genau passend, und so konnten Plötzen, Rotfedern, Barsche und Karpfen gefangen werden. Den dicksten Karpfen fing Jörg Mehnert vor Oliver Endler und Daniel Kallweit.

Es wurden auch wieder Pläne geschmiedet, das 2010 letztmalig durchgeführte Paar- und Familienangeln wieder aufleben zu lassen. Anschließend wurde bei Bier und Wurst das letzte Angeljahr ausgewertet: Jeder ließ traditionell seine gefangenen Fische noch etwas größer werden.