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| 17:52 Uhr

Schon wieder Medienecho!
Die Alwine lockt die Medien an

Die Domsdorfer Siedlung Alwine gehört zur Stadt Uebigau-Wahrenbrück (Elbe-Elster). jetzt soll sie Erfinderdorf werden.
Die Domsdorfer Siedlung Alwine gehört zur Stadt Uebigau-Wahrenbrück (Elbe-Elster). jetzt soll sie Erfinderdorf werden. FOTO: LR / Auktionshaus Karhausen AG
Uebigau-Wahrenbrück. Am 25. Mai Vorstellung der Erfinderdorf-Idee im Zechensaal der „Louise“ Domsdorf. Von Frank Claus

Die RUNDSCHAU-Meldung, wonach die ehemalige Domsdorfer Bergarbeitersiedlung Alwine, die wegen ihrer spektakulären Versteigerung deutschlandweit in den Schlagzeilen stand, nun Erfinderdorf werden soll, lockt schon wieder die Medien an. Am Freitag, 25. Mai, 15.30 Uhr, wollen die Österreicher Gerhard Muthenthaler und Marijan Jordan, die auch den Berliner Erfinderladen betreiben, im Zechensaal der „Louise“ in Domsdorf ihre Ideen vorstellen.  Mehrere überregionale Print- und Fernsehteams haben sich angemeldet.

Mit dieser Projektion werden die Diskussionen zum Erfinderdorf angeschoben.
Mit dieser Projektion werden die Diskussionen zum Erfinderdorf angeschoben. FOTO: LR / jmw innovation GmbH

Nach jahrelangem Verfall wurde die Siedlung am 9. Dezember 2017 im Berliner Auktionshaus Karhausen versteigert. Der Zuschlag ging für 140.000 Euro an einen Berliner Unternehmer. Dieser habe sein Angebot mit dem Kommentar "zum Wohle der Mieter" versehen, sagte damals Matthias Knake, Vorstand des Auktionshauses Karhausen. Wenig später trat der Bieter mit der Begründung, „geschäftsunfähig“ zu sein, vom Kauf zurück.

Inzwischen hat das Auktionshaus die Siedlung an einen Berliner Immobilienmakler verkauft. Zum Preis ist Stillschweigen vereinbart worden. Der scheint es ernst zu meinen und hat sich Partner gesucht, die seit mehr als 20 Jahren im Erfindergeschäft sind. Sollte die Idee vom Erfinderdorf nicht von Erfolg gekrönt sein, wolle der Berliner Käufer die Häuser schrittweise modernisieren, versicherte er gegenüber der RUNDSCHAU.