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| 19:27 Uhr

Wieder Hoffnung für Siedlung Alwine Domsdorf
Entwicklungspotenzial für Alwine

Jetzt scheint die Alwine in ruhiges Fahrwasser zu kommen.
Jetzt scheint die Alwine in ruhiges Fahrwasser zu kommen. FOTO: dpa / Patrick Pleul
Domsdorf. Berliner Immobilienkaufmann wird sich Fragen der Mieter in der Siedlung stellen. Von Frank Claus

Ein 32-jähriger Immobilienkaufmann aus Berlin hat die Siedlung Alwine Domsdorf erworben. Er ist damit der zweite Investor, nachdem der erste, der bei einer spektakulären Versteigerung mit riesigem Medieninteresse die Siedlung erworben hatte, einen Rückzieher gemacht hat. Der Preis soll unter dem ersten Gebot in Höhe von 125 000 Euro liegen. Über die Summe ist mit dem Auktionshaus Stillschweigen vereinbart worden.

Der Berliner habe sich das Gelände vorher angesehen und inzwischen auch erste Gespräche mit Mietern geführt. Dabei sei er mit Domsdorfs Ortsvorsteher Peter Kroll von Haus zu Haus gegangen, so Uebigau-Wahrenbrücks Bürgermeister Andreas Claus. Der habe ihm einen Kostenvoranschlag für dringend nötige Reparaturen an Dächern nach dem Frühjahrssturm überreicht.

In der Siedlung Alwine sind Neubauten auf bislang unbebauten Flächen nicht möglich, man könne aber im Bestand sanieren und dazu auch Teile abreißen. Der Charakter der Siedlung müsse erhalten bleiben. Auch für gewerbliche Nutzungen stünden Teile offen, da dort einst ein Zahnarzt und ein Allgemeinmediziner praktiziert hätten. „Im mittleren Teil der Siedlung gibt es Mischflächen“, so der Bürgermeister.