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Neujahrsempfang
Altenau zieht Schluss-Strich und schlägt neue Kapitel auf

Altenau. Kiesabbau und Deichsanierung beschäftigen weiter die Einwohner des Mühlberger Ortsteils. Ortsvorsteher Jörg Fabian sieht eine starke Dorfgemeinschaft.

  Es war bereits das zwölfte Mal, dass Altenaus Ortsvorsteher Jörg Fabian im gut gefüllten Saal des Dorfgemeinschaftshauses alle Anwesenden zum Neujahrsempfang begrüßte. Dazu gehörten schon traditionell Mühlbergs Bürgermeisterin Hannelore Brendel und die Leiterin der Kita Fichtenberg, Margitta Klinger. Claus-Peter Grobe berichtet für die RUNDSCHAU: Der Ortsvorsteher fasste zunächst die Ereignisse des vergangenen Jahres unter dem Schlagwort „Reformation“ zusammen:  Das sind das Reformationsjubiläum, die zurückgenommene Kreisgebiets-Reform, die Fortführung des Zusammenschlusses zur Verbandsgemeinde „Kurstadtregion Elbe-Elster“, die Auftaktveranstaltung zu einem Vorverfahren für eine Flurbereinigung und weiter geführte Versuche, den Kiesabbau in unserer Region in vernünftige Bahnen zu lenken.

Bei der Kurstadtregion, so führte er aus, müsse es gelingen, Fehler der Kreisgebiets-Reform nicht zu wiederholen. Ein Nachweis einer Kosten­ersparnis müsse erbracht werden und eine Akzeptanz sei nur durch eine Bürger-Beteiligung zu erreichen. Der Kiesabbau um Altenau beschäftige die Einwohner. Das nun in Gang gebrachte Vorverfahren zur Flurbereinigung werde von den Beteiligten viel Arbeit einfordern und innovative Lösungen benötigen. An getätigten Investitionen wurden die Innenrenovierung der Mühlberger Schule, die Erweiterung und Erneuerung des Altenauer Spielplatzes, möglich geworden auch durch Sponsoren, und die bessere Ausstattung der Altenauer Feuerwehr durch den Erhalt eines gebrauchten Mannschaftstransportwagens genannt. Ein Anhänger zum Gerätetransport sei für 2018 angekündigt.

Eine weitere Deichsanierung an den nur 20 Kilometern Elbe rechtselbig in Südbrandenburg sei kaum zu verzeichnen gewesen.

Jörg Fabian lobte die Arbeitseinsätze des Altenauer Jugendclubs und der Bürger zur Spielplatzerneuerung sowie für das Dorffest mit Umzug und Theatervorstellung. Heimatabende, Verkehrsteilnehmer-Schulungen, das Maifeuer, eine Gemeindefahrt, ein Bastel- und Glühweinnachmittag für die Kinder und Erwachsenen sowie die Senioren-Weihnachtsfeier mit Darbietungen der „Fichten-Wichtel“ aus der Kita Fichtenberg bereicherten das Gemeindeleben.

Ein Erfolg sei die vom etwa 60 Mitglieder zählenden Verein „Für eine Heimat mit Zukunft“ durchgeführte Fahrrad-Sternfahrt im Kiesabbau-Gebiet gewesen. Auch der Trial­wettkampf zog viele Gäste an.

Zum Abschluss dieses Abends zeigte Daniel Nicolai aus Altenau Bilder seiner Reise nach und durch Italien. Mit seinem Oldtimer, einem Pkw-Trabant einer älteren Baureihe, sei er Einheimischen und Touristen ins Auge gefallen.

(red/fc)