"Wir freuen uns, dass wir mit unserer Veranstaltung wieder das Interesse der Besucher geweckt haben", sagte die Vorsitzende des Heimatvereins Heidrun Lösche.

Der Vormittag gehörte den Kindern. Ob Holzroller, Dreiräder und Tretautos - jedes Teil war älter als 30 Jahre.

Die Zuschauer bekamen anschließend automobile Schätze zu sehen: einen Rolls Royce und einen Clyno aus den 1920er-Jahren (beides englische Fahrzeuge), einen Ford aus den 30er-Jahren oder einen DKW aus den 1940er-Jahren. Gezeigt wurden zudem Luxuslimousinen wie Mercedes, Wolga und Tatra. Hingucker war nicht zuletzt ein himmelblauer Trabant.

Aber auch die Fans alter Fahrräder auf ihre Kosten. Motorräder und Traktoren komplettierten das Treffen.

Nach der Vorstellung der Fahrzeuge konnten sich die Besucher bei der Rundfahrt um den Kirchturm von der Funktionsfähigkeit der Fahrzeuge überzeugen. Die Besucher zeigten großes Interesse an den Schätzen und suchten das Gespräch mit den Autobesitzern. Gert Schluckwerther aus Frauenhain erzählte über seinen Rolls Royce "Phantom I", Baujahr 1928: "Erster Besitzer war ein englischer Kapitän."