Von Frank Claus

So schnell geht’s: Schon am vergangenen Sonnabend und Sonntag und damit an einem sonnendurchfluteten Februar!!-Wochenende haben sich die Radler in Elbe-Elster auf die Sattel geschwungen. Und dabei sicher so manche Beobachtung entlang der Radwege gemacht. Mehr als 800 Kilometer Radelpisten (inklusive aller, die das blaue Verkehrszeichen tragen) gibt es im Kreis, etwa 470 Kilometer davon sind touristisch ausgewiesen.

Die meisten Radwege sind in den Jahren zwischen 2000 und 2003 gebaut worden und damit mehr als 15 Jahre alt. Trotz fortwährender Unterhaltung: An einer Modernisierung führt jetzt kein Weg mehr vorbei, soll Elbe-Elster auch weiter Radelparadies bleiben. Etwa 5,4 Millionen Euro Modernisierungsaufwand ist berechnet worden. In einem ersten Schritt sollen bis 2020 etwa drei Millionen Euro investiert werden. Der Landkreis Elbe-Elster hat sich den Hut aufgesetzt und nutzt die günstigen Fördermittelkonditionen des Landes. 80 Prozent Zuschuss sind drin, je zehn sollen Landkreis und Kommunen zusteuern. Wenn die Kommunen dazu nicht in der Lage sind, will der Kreis ihren Anteil übernehmen

Dabei werden Prioritäten gesetzt. Zuerst kommen die bedeutsamen Radfernwege dran. In Elbe-Elster sind das gleich vier: „Tour Brandenburg“, „Fürst-Pückler-Radweg“ und die „Historischen Stadtkernrouten 5 und 6“. Fast alle Kommunen im Landkreis Elbe-Elster werden irgendwie tangiert, zumal auf den Radfernwegen gleichzeitig auch regionale Touren wie der „Schwarze-Elster-Radweg“ oder Teile des beliebten Radweges „Kohle-Wind & Wasser“ verlaufen.

Die RUNDSCHAU macht die Radwege nun genau vorm Saisonstart bei „LR vor Ort“ zum Thema. Alle Radelfans, Touristiker, Kommunalpolitiker sind herzlich eingeladen.

21. Februar, 19 Uhr, Natoureum Maasdorf