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| 16:42 Uhr

Gemeinde hat einen Entwicklungsplan
Alle Friedhöfe in Röderland bleiben

Prösen. An der Anzahl der Friedhöfe in der Gemeinde Röderland wird sich nichts ändern. Das stellt Bürgermeister Markus Terne mit Blick auf die von der Verwaltung erarbeiteten Friedhofsentwicklungsplan fest. Dieses Papier, eine interne Arbeitsgrundlage, sei den Ortsbeiräten und der Gemeindevertretung bereits vorgestellt worden.

Die Gemeinde hat in allen sieben Ortsteilen einen Friedhof. Bis auf einen kirchlichen sind alle kommunal. Den baulichen und Pflegezustand schätzt der Bürgermeister insgesamt als gut ein. Es werde immer wieder repariert und erneuert.

Allerdings kristallisiere sich eine  Tendenz heraus. „Das Bestattungsverhalten hat sich verändert. Gemeinschaftsgrabanlagen, also die „grüne Wiese“, und Urnengräber werden stärker nachgefragt“, stellt der Bürgermeister fest. „Wenn der Flächenbedarf für Bestattungen sinkt, dann müssen wir uns Gedanken über frei bleibenden Flächen machen.“ Immer weniger Hinterbliebene, die nicht selten weit weg wohnen, wollen Grabstätten über einen sehr langen Zeitraum erhalten. Der Entwicklungsplan sieht vor, für ein  besseres Gesamtbild auf jedem Friedhof die einen Grabfelder besser zu nutzen und andere frei zu halten, um diese zu gestalten.

(mf)