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| 01:29 Uhr

Air-Force-Beach-Fest in Brandis soll noch wachsen

Der demonstrierte Rettungseinsatz mit dem Hubschrauber war in Brandis ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Foto: Sven Gückel
Der demonstrierte Rettungseinsatz mit dem Hubschrauber war in Brandis ganz nach dem Geschmack der Zuschauer. Foto: Sven Gückel FOTO: Sven Gückel
Brandis. Spektakuläre Rettungsübungen, sportliche Betätigungsfelder für Jedermann sowie ein ausgewogenes Kulturprogramm bildeten am Samstag den Rahmen des 6. Air-Force-Beach-Festes. Sven Gückel

Einmal mehr demonstrierten Bundeswehr und umliegende Gemeinden, dass sie für das Wohl der Region an einem Strang ziehen.

Angenehme Wassertemperaturen und gemäßigte 25 Grad Celsius im Schatten ließen die Rettungsübung durchaus zum Vergnügen werden. Für jene, die das Spektakel aus sicherer Distanz beobachten, aber auch für zwei Holzdorfer Kommandeure, Oberst Michael Dederichs und Oberstleutnant Stefan Linkogel, die es laut Hilferuf von einem einsam treibenden Schlauchboot zu retten galt. Dass die enorme Kraft der beiden Rotorblätter des SAR-Hubschraubers vom Typ Bel UH 1D das luftgefüllte Boot zur Wasserschaukel werden ließ und meterweit vor sich her trieb, war so zwar nicht geplant. Dem glücklichen Ende des Einsatzes konnte das aber nicht schaden. Per Seilwinde beförderte die Helibesatzung die beiden Männer einzeln nach oben und setzte sie anschließend wieder sicher am Boden ab.

“Wir freuen uns darüber, dass die Zusammenarbeit mit der Bundeswehr so reibungslos funktioniert, auch außerhalb der offiziellen Schiene“, sagte Jessens Bürgermeister Dietmar Brettschneider, der das Fest gemeinsam mit seiner Amtskollegin Irene Kluge aus Schönewalde und dem Standortältesten Oberst Dederichs eröffnete. Beim nächsten Mal, in zwei Jahren, versprach Brettschneider, wolle sich Jessen noch intensiver in die Vorbereitungen einbringen. Immerhin, betonte er, verfüge man über reichlich Erfahrung, große Feste vorzubereiten. Und ein solches soll laut Brettschneider das Air-Force-Beach-Fest in Zukunft einmal werden.

Auf dem Weg dorthin setzt man in Brandis auf vielfältige Traditionen. Die Schlauchbootstaffel etwa, deren Sieger sich auch für Ungeübte inzwischen schon fast punktgenau vorhersagen lässt. Abermals demonstrierte das Team Sonnenstudio Jessen seine Klasse und ließ auf der 500-Meter-Distanz der Konkurrenz keine Chance.

Wenngleich der Himmelfahrtsverein Brandis auf Rang zwei und die Freiwillige Feuerwehr Jessen als Dritte den Siegern in diesem Jahr spürbar nah gekommen sind. Erstmalig ausgetragen wurde indes das Beachvolleyballturnier, für das sich allerdings nur fünf Mannschaften meldeten. “For Micha“ aus Holzdorf/Ost gewann hier.

Fulminanter Abschluss des Festes war die nächtliche Party, bei der das Motto der Veranstaltung “Sommer, Sonne, Strand“ erst richtig zum tragen kam. Sven Gückel