(fc) Das hat Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter – am Montag auf Einladung der SPD-Landtagsabgeordneten Barbara Hackenschmidt im Falkenberger Rathaus, bei der Uesa GmbH in Lönnewitz und im Eisenbahnmuseum zu Gast – so nicht erwartet. Als er die Fotos von der maroden Flugzeugwerft, in den 1930er- Jahren errichtet und bis 1993 von den russischen Streitkräften genutzt, im Inneren der längst zu Produktions- und Lagerflächen sanierten Halle sah, meinte er voller Respekt für die Leistung der Uesa: „Das hätte ich nicht angefasst.“ Uesa-Chef Helmut Hoffmann hat es und ab 2017 weitere, mehr als zwei Millionen Euro allein am einstigen Flugplatz-Standort investiert. Schröter meinte zudem angesichts der konsequenten Fachkräfteentwicklung in der Firma: „Wir müssen froh sein, solche Unternehmer zu haben“ und Barbara Hackenschmidt erklärte: „Was wir hier sehen, ist ein weiterer Beweis dafür, dass wir nicht nur den Berliner Speckgürtel fördern dürfen.“

Die beiden Stadtoberhäupter Hannelore Brendel (Mühlberg) und Herold Quick (Falkenberg) bekräftigten nochmals die gute interkommunale Zusammenarbeit in der Kurstadtregion. Gemeinsam mit den beiden weiteren Städten Bad Liebenwerda und Uebigau-Wahrenbrück soll am 22. März der Beschluss gefasst werden, zum 1. Januar 2020 zur ersten Verbandsgemeinde Brandenburgs zu fusionieren.