ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:46 Uhr

Ärzte stellen sich hinter Bürgermeister

Elsterwerda. Dass Elbe-Elster-Landrat Christian Heinrich-Jaschinski (CDU) nicht am gemeinsamen Neujahrsempfang der Städte Bad Liebenwerda und Elsterwerda teilgenommen und anstelle dessen zeitgleich an der Grünkohlwanderung der Kreis-CDU teilnahm, hat unterschiedliche Reaktionen ausgelöst. Gegenüber der RUNDSCHAU hatte er auf Nachfrage auch erklärt, dass er mit der Politik von Elsterwerdas Bürgermeister Dieter Herrchen (parteilos) Probleme habe. red/fc

Er nannte unter anderem dessen Aussagen zur B 169, sein Vorgehen in der Asylfrage, die Situation ums Ärztenetz, die Positionen zum Klinikum.

Dr. med. Michael Haufe, den Bereitschaftsdienstbeauftragten der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg, hat das bewegt. "Am Stammtisch, an dem niedergelassene Ärzte genauso teilnehmen wie Ärzte aus dem Klinikum haben wir darüber diskutiert." Gemeinsam sei entschieden worden, eine Stellungnahme abzugeben. Sie liegt in schriftlicher Form der RUNDSCHAU vor.

Darin heißt es: "Seit Amtsantritt des Bürgermeisters der Stadt Elsterwerda, Dieter Herrchen, gibt es regelmäßig Treffen der ambulant und stationär tätigen Ärzte zum Erfahrungsaustausch. Wechselnd sind auch Apotheker, Vertreter sozialer Dienste und Leistungserbringer des Medizinsektors in diese Gesprächsrunden einbezogen. Anwesende sachkundige Bürger und Abgeordnete können sich hautnah über die konstruktive Gesprächsatmosphäre ein Bild machen. Die enge Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg trägt dazu bei, Lücken der fachärztlichen Versorgung zu schließen. Darüber hinaus gestalten die Ärzte des Elbe-Elster-Klinikums gemeinsam mit den niedergelassenen Ärzten Weiterbildungsveranstaltungen auf sehr hohem Niveau. Das Ziel der Ärzte ist es, die wohnortnahe medizinische Versorgung der Bürger und des Umlandes zu sichern und dabei Ressourcen zur Optimierung zu erschließen."

Dr. Michael Haufe sei beauftragt, im Namen der Mediziner "dem Bürgermeister für sein Engagement" zu danken. Sie "freuen sich auf eine weitere konstruktive Zusammenarbeit."