„Damit können wir leben“, sagt Yvonne Weser, Vorsitzende des Gewerbevereins Elsterwerda, zur Brandenburger Ankündigung, dass der Einzelhandel ab Mittwoch wieder öffnen darf. Eines kritisiert die Geschäftsfrau: „Ich bin darüber enttäuscht, dass es keine bundeseinheitliche Regelung gibt. Das ist gerade für uns im Grenzgebiet zu Sachsen wichtig. Dort dürfen die Geschäfte bereits ab Montag öffnen.“

Kollektion ausgewechselt

Ansonsten sei sie auf den Neustart in ihren Bekleidungsgeschäften vorbereitet. Die Winterkollektion sei komplett der Sommermode gewichen. Die Mitarbeiter erhalten auf Wunsch eine Nase-Mund-Maske. Es gebe Desinfektionsmittel auch für Kunden. Schilder weisen auf Abstand hin. Je 20 Quadratmeter Ladenfläche werde ein Kunde hereingelassen. Für alle ihre Händlerkollegen hofft sie, dass die Kundschaft rasch wieder zurückkehrt.

Zunächst kürzere Öffnung

Kaum erwarten können auch die Händler in Bad Liebenwerda und überall im Landkreis den Mittwoch. „Wir starten aus Gründen der Wirtschaftlichkeit mit verkürzten Öffnungszeiten - drei Stunden am Vormittag und drei Stunden am Nachmittag“, sagt Susanne Melchior, Vorsitzende des Handels-, Handwerks- und Gewerbevereins der Kurstadt mit 37 Mitgliedern. Manche würden länger öffnen. Alle Mitglieder erhalten einheitliche Hinweisschilder für die Kunden. Susanne Melchior selbst führt zwei Modegeschäfte (Damen und Jeans). Auf Wunsch erhalten Kunden Masken. Spender mit Desinfektionsmittel stünden bereit. Geschäftlich meint sei: „Ich hoffe auf Normalität im Mai.“

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