(mf) Die Suche im Borschützer See bei Mühlberg/Elbe nach dem seit Donnerstagmittag vermissten Segler dauerte auch am Freitag noch an. Die Polizei war am Nachmittag noch mit zwei Booten auf dem nur teilweise für Sportboote zugelassenen Gewässer unterwegs. Darunter sei eines von der Wasserschutzpolizei Senftenberg mit einer Echolotboje gewesen. Mit dem Sonar sollte der vermisste 55-jährige Bootsführer geortet werden. Doch dies sei nach Polizeiangaben zumindest bis gegen 15 Uhr nicht gelungen. Es sei durchaus denkbar, dass es in dem nicht geschlossenen Gewässer Strömungen gibt, die den Körper weit von der Unglücksstelle unweit des Mühlberger Industriehafens unter Wasser abgetrieben haben.

Am Donnerstag, nach dem Hilferuf durch zwei Gäste vom Borschützer See, waren auch Hubschrauber eingesetzt worden. Allein das Boot konnte durch die Feuerwehr geborgen worden.