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750 Starter passieren Elsterwerda

Auf sechs Strecken sind 8429 Teilnehmer an den Start gegangen. Den langen Kanten bis nach Elsterwerda befuhren 750 Radfreunde.
Auf sechs Strecken sind 8429 Teilnehmer an den Start gegangen. Den langen Kanten bis nach Elsterwerda befuhren 750 Radfreunde. FOTO: fc
Dresden/Elsterwerda. Das hat überrascht: 750 Radler haben am Sonntag beim Fahrradfest der Sächsischen Zeitung die Königsetappe und damit den 140 Kilometer langen Kanten von Dresden nach Elsterwerda und zurück unter die Pedale genommen. An der Elsterwerdaer Bockwindmühle war einer von vier Verpflegungspunkten eingerichtet. Frank Claus

Der Dresdner Andreas Eißner (58) hat die "Tankstation" nach drei Stunden erreicht und meint: "Bis auf den Start in Dresden eine ganz flache Strecke durch viel Wald. Wir fahren öfter solch lange Strecken, ich habe gar kein Auto." Als Nächstes will er mit seiner Frau den Radweg Berlin-Kopenhagen erkunden.

Wie eine Fahrt in die Heimat ist die Tour für Sara und Silvio Schirrmeister, die inzwischen in Dresden leben. Die junge Ärztin ist in Elbe-Elster gut bekannt, sie war unter ihrem Mädchennamen Jäpel erfolgreiche Leichtathletin von Trainer Jörg Schulz bei Grün Weiß Finsterwalde. Ihr Mann war 2012 Olympiateilnehmer im 400-Meter-Hürdenlauf in London. Heute arbeitet er bei der Sparkasse. Beide treiben Sport inzwischen nur noch in der Freizeit als Ausgleich zum Beruf. "Der Wind war teils ganz schön", sagt Sara und hofft zurück auf Rückenwind.

Den benachbarten Miniaturenpark beäugen die Fahrer aus Zeitgründen nur aus der Ferne. "Sieht idyllisch aus, hier müsste man noch mal herkommen", entnimmt man einigen Gesprächen.