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| 18:34 Uhr

Tourismus-Aktion in Elsterwerda und Bad Liebenwerda
Super bequem durch die Heimat

 48 stunden plakat
48 stunden plakat FOTO: Tourismusverband Elbe-elster-Land e.V./Bearbeitung: Lehmann/lr
Elsterwerda/Bad Liebenwerda. Die Berliner kommen – die Dresdner, Leipziger und Cottbuser mit Sicherheit auch. Es ist wieder 48-Stunden-Aktion und bequemer als dabei geht es nicht durch die Heimat. Von Frank Claus

Kostenlos mit dem Bus zu jeder vollen Stunde von Elsterwerda über mehrere Stationen – unter anderem Bad Liebenwerda, Gröden und Plessa – wieder zurück. Aus- und wieder zusteigen wie bei einem Hop-on; Hop-off-Bus in den Großstädten  – die Aktion „48 Stunden Elbe-Elster“ am 20. und 21. Juli macht es möglich. Vier bis fünf Busse sind unterwegs und machen Stopp an verschiedenen Stationen. „Den Buseinsatz entscheiden wir je nach Fahrgastaufkommen ganz flexibel“, sagt Jens Endler, Leiter Bereich Verkehr der Verkehrsmanagement GmbH. An den einzelnen Tourstationen zahlen Interessierte nur den Eintritt oder die Verköstigungsangebote. Bequemer geht’s nimmer!

Weil der Landkreis nicht nur Touristen aus den Großstädten seine Vorzüge näher bringen möchte, sondern auch Einheimischen, sollten sich Interessierte schon jetzt den Fahrplan ausschneiden, rät Beatrice Peschel, die bei der Kreisverwaltung den Hut für die Organisation gemeinsam mit dem Tourismusverband auf hat.

Angefahren werden die touristischen Highlights in den Orten. Jeder entscheidet selbst, was er sehen und wie lange er verweilen möchte. Besonderer Service: Sogar zum Classic-Open-Air am 20. Juli in Elsterwerda kann man mit dem Bus fahren. Am besten den Programmflyer im Rathaus Elsterwerda, in der Touriinformation in Bad Liebenwerda oder auf www.elbe-elster-land.de besorgen!

 Dank 48-Stunden-Aktion ist das Classic-Open-Air in Elsterwerda, hier ein Foto aus dem Vorjahr, diesmal auch mit dem Bus zu erreichen.
Dank 48-Stunden-Aktion ist das Classic-Open-Air in Elsterwerda, hier ein Foto aus dem Vorjahr, diesmal auch mit dem Bus zu erreichen. FOTO: LR / Frank Claus

Die Tour beginnt am Bahnhof in Elsterwerda (man kann aber auch jeden anderen Einstiegsort wählen), wo ein Regionalmarkt stattfindet. Im historischen Elsterschloss-Ensemble erfahren die Gäste bei einer Führung Wissenswertes und können bei einem Picknick ganz á la Fontane entspannen. Weiter geht es über Elsterwerda-Biehla nach Dobra, wo der Kettensägenkünstler Roland Karl sich über die Schulter schauen lässt. Dazu gibt es frisch gemosteten Saft und eine Tasse Kaffee sowie selbst gebackenen Kuchen. Im Elster-Natoureum in Maasdorf warten dann Miniaturwelten, Modelleisenbahnen und Ausstellungen zur einheimischen Tier- und Pflanzenwelt sowie zur regionalen Kohle-, Energie- und Industriegeschichte. Anschließend erfahren Besucher in der Kurstadt Bad Liebenwerda, was es mit dem berühmten „Schwarzen Gold“ auf sich hat. Eine Führung durch die „Kurstadt im Park“ klärt u.a. darüber auf, warum der Lubwartturm so besonders ist.

Kulinarische Gaumenfreuden warten in Zeischa darauf, probiert zu werden. Dazu gibt es Informatives über den Anbau von Szechuan-Pfeffer. Das Gut Saathain verwöhnt mit hausgebackenem Kuchen und Klängen am Blüthnerflügel.

 Fahrplan 48h Elbe-Elster
Fahrplan 48h Elbe-Elster FOTO: Tourismusverband Elbe-Elster-Land e.V./Bearbeitung: Lehmann/lr

Mit dem Kräuterweiblein geht es dann in Prösen auf Wanderung, und in Gröden gilt es, den am höchsten gelegenen Punkt in Brandenburg, den Heidebergturm, zu besteigen. Ab Landhaus Gröden gibt es eine Dorf-Rallye mit dem Segway. Gäste können E-Bikes ausleihen oder sich auf eine Zeitreise zwischen Glaube und Heimat in der sächsisch-barocken Kirche und der Heimatstube begeben. Energie und Geschichte kann man in Plessa erleben, zum Beispiel bei einer Mühlen- und Kraftwerksführung, einer Wanderung oder bei einer Stärkung im Ambiente der Mühlenschänke Plessa.

Die letzte Station der Aktion „48-Stunden Elbe-Elster“ führt die Tagesausflügler per Bustour zurück nach Elsterwerda. Im dortigen Erlebnis- und Miniaturenpark sind auf 30 000 Quadratmetern mehr als 120 Miniaturen wie Burgen, Schlösser oder auch Mühlen zu entdecken.