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| 01:06 Uhr

2005 wird an der Mühle in München kräftig gebaut

Auch wenn der eigentliche Gewässertourismus erst in der Saison 2006 starten soll, so wird doch bereits in diesem Jahr ein wichtiger Meilenstein dafür gelegt. Archivfoto: gz

„2005 wird richtig kräftig an der Mühle in München gebaut“ , kündigt Bürgermeister Andreas Claus an. Er ist es, der maßgeblich für dieses Projekt gekämpft hat. Auf Vorarbeiten aus dem Bad Liebenwerdaer Raum bauend, hat er im vergangenen Jahr eine Initiative angeschoben, die die Elbe-Elster-Region einmal weithin bekannt machen könnte.
Gewässertourismus ist ein Gedanke, der Andreas Claus von Anbeginn faszinierte. Im März gestartet, sind heute mit der Sanierung der alten Mühle in München bereits erste Konturen sichtbar. Aber: „So ein Projekt braucht Zeit“ , warnt das Stadtoberhaupt vor all zu voreiligen Erwartungen. Vor allem auch deshalb, weil in einem hoch sensiblen Terrain agiert werde: Landschaftsschutzgebiet, Naturschutzgebiet und FFH-Gebiet - das alles hat der Elsterlauf zu bieten. Entsprechende Vorschriften müssen eingehalten werden.
Andreas Claus sieht speziell in der Renaturierung der Schwarzen Elster eine Chance, eine Einmaligkeit zu bieten: das Miteinander von Natur und Tourismus. Für ihn steht fest, dass das nur partnerschaftlich funktioniert und durchaus auch mehrere Jahre dauern kann, bis es erst einmal so weit gediehen ist. Dann, so seine Vision, wäre der Fluss auf seinem ersten Abschnitt von Uebigau über Wahrenbrück bis hin nach Bad Liebenwerda ein verbindendes Band. (sk)