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| 01:33 Uhr

1000 Männerfragen in Falkenberg

Falkenberg. Nachdem man auf der Schwarzen Elster so richtig die Seele baumeln lassen konnte, sich in München ordentlich gestärkt hatte, ging es weiter ins Falkenberger Eisenbahnmuseum. Heinz Welisch, Chef des Fördervereins Eisenbahnmuseum, sein Vize, Ulrich Brandt, und der Lokführer Harry Weber begrüßten die Sommertour-Gäste persönlich und luden sie zu einer Zeitreise durch über 150 Jahre Eisenbahngeschichte in der Region ein. top

1848, mit der Eröffnung der Strecke Jüterbog-Röderau, wuchs Falkenberg schnell zum größten und wichtigsten Eisenbahnknotenpunkt und Rangierbahnhof im Osten Deutschlands heran. 2200 Eisenbahner arbeiteten bis zur Wende in Falkenberg und rangierten bis zu 5000 Wagen täglich. Heute sind es noch knapp 150 Mitarbeiter. "Mit unserem Museum wollen wir, dass dieser wichtige Teil unserer Geschichte nicht in Vergessenheit gerät", so Welisch, der als Leiter des Bahnbetriebswerks faktisch am 31. Dezember 1998 "das Licht ausknipste". Besonders Harry Weber und seine 52 56 79, eine Dampflok Baujahr 1943, war ein gefragter Mann. Technik die sich bewegt, da musste Harry Weber 1000 Männerfragen beantworten, und er blieb keine Antwort schuldig. "Eisenbahner, das war früher unser Beruf. Heute sehen wir es als Berufung", fasste Heinz Welisch das Engagement seiner Mitstreiter zusammen. Und der Funke sprang auch auf die Gäste über. top