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| 09:01 Uhr

Für Sammler und Heimatfreunde
Zweiter 0-Euro-Schein vom Barockschloss Martinskirchen

Der zweite 0-Euro-Schein mit dem Barockschloss Martinskirchen. Diesmal ist Graf von Brühl abgebildet.
Der zweite 0-Euro-Schein mit dem Barockschloss Martinskirchen. Diesmal ist Graf von Brühl abgebildet. FOTO: Förderverein Barockschloss Mart / Förderverein Barockschloss Marti
Martinskirchen. Wegen der großen Nachfrage hat der Förderverein ein neues Souvenir aufgelegt. Es zeigt den Grafen von Brühl.

Nach dem erfolgreichen Start des ersten brandenburgischen 0-Euro-Souvenirscheins mit dem Namen „Barockschloss Martinskirchen – Land Brandenburg“ (2018-1), der durch den Förderverein Schloss Martinskirchen herausgegeben worden war, folgt nun der zweite Schein. Dieser heißt: „Schloss Martinskirchen – Friedrich Wilhelm Graf von Brühl“ (2018-2).

Wie Kathrin Degen vom Förderverein informiert, zeigt das neue Motiv eben jenen Bauherrn, der von 1699 bis 1760 lebte. Dabei handelt es sich um ein Porträt aus seinem letzten Lebensjahr von dem französischen Maler Louis de Silvestre (der Jüngere). Dieses wurde dem Förderverein Schloss Martinskirchen mit freundlicher Genehmigung der Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden (SKD), in digitaler Kopie zur Verfügung gestellt.

Rechts neben dem Grafen, der kurfürstlich-sächsischer und königlich-polnischer Geheimer Rat sowie Landeshauptmann in Thüringen war und dank seines bekannteren Bruders Graf Heinrich von Brühl 1738 in den Reichsgrafenstand erhoben worden war, ist der Mittelteil der Südseite des Schlosses Martinskirchen mit der oben auf errichteten Grafenkrone und dem Allianzwappen zu sehen. Die Bauzeit lag zwischen 1754 und 1756.

Hinter der markanten Fassade befindet sich der über zwei Etagen reichende ovale Marmorsaal mit dem großen Deckengemälde zu Ehren der Jagdgöttin Diana. Dieses Gemälde ist auf dem ersten Schein über dem Ehrenhof des Schlosses abgebildet.

Eine Unterschrift des Friedrich Wilhelm Graf von Brühl, die im Original auf einer alten Urkunde überliefert ist und dem Förderverein durch das Landesarchiv Thüringen, Hauptstaatsarchiv Weimar, Autographensammlung Nr. 62, zur Nutzung übermittelt wurde, rundet den neuen Schein nach unten ab.

Die Rückseite des zweiten 0-Euro-Scheines für das Schloss Martinskirchen zeigt weltbekannte Bauwerke.
Die Rückseite des zweiten 0-Euro-Scheines für das Schloss Martinskirchen zeigt weltbekannte Bauwerke. FOTO: Förderverein Barockschloss Mart / Förderverein Barockschloss Marti

Die Auflage der neuen 0-Euro-Note ist ebenfalls auf 5000 Stück limitiert. So wird auch dieser interessant für Sammler und für Einheimische, die ein weiteres Stück Heimat erwerben können. Vorbestellungen zum Stückpreis von drei Euro plus Versand können ab sofort per E-Mail (0euro.martinskirchen@gmail.com) abgegeben werden.

Für Interessenten bietet der Verein noch einen Restbestand vom auf 100 Stück limitierten Geschenkschein (DIN A 4, Farbe) mit einem originalen 0-Euroschein „Barockschloss Martinskirchen“ (2018-1) auf einem hochwertigen Kunstdruckblatt zum Preis von 24,95 Euro plus Versand an.

Auch von dem Schein 2018-2 werden limitierte Geschenkscheine zum Einführungspreis von 19,95 Euro (später 24,95 Euro) plus Versand angeboten.

„Das Geheimnis des Souvenir-Scheines ist nicht, dass er echt aussieht, er ist es“, heißt es. Auch die Nummer 2, hergestellt in einer französischen Druckerei, besitzt alle Sicherheitsmerkmale. Eine begrenzte Anzahl wird wieder im Schloss verkauft. Mit den Nettoeinnahmen wird die Vereinsarbeit zum Erhalt des Schlosses unterstützt.

(mf)