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Sorbisch/Wendisch
Dissen und Drebkau gewinnen Wettbewerb um sprachenfreundlichste Kommune

Lübben. Sieger im Landeswettbewerb „Sprachenfreundliche Kommune – die sorbische Sprache lebt“ in Lübben ausgezeichnet. Von Ingvil Schirling

Der Ortsteil Dissen und die Stadt Drebkau sind die Sieger im Landeswettbewerb „Sprachenfreundliche Kommune – die sorbische Sprache lebt“. Sie überzeugten mit einem neuen Wegeleitsystem und sehr vielen sorbisch/wendischen Sprachbezügen. Landtagsvizepräsident Dieter Dombrowski hat die beiden Preisträger am Freitagabend im Lübbener „Haus Burglehn“ ausgezeichnet.

18 Bewerbungen gab es, 18 Preise wurden verliehen. Der Wettbewerb machte die Vielfalt sorbisch-wendischen Brauchtums und Sprachpflege deutlich. Zweite Plätze in verschiedenen Kategorien gingen an Jänschwalde und Spremberg, dritte Plätze an Cottbus, Burg und Vetschau. Weitere Preise wurden vergeben an den Kolkwitzer Ortsteil Gulben, an Drachhausen und Lübben, Tauer, Heinersbrück (Ortsteil Grötsch) und Teichland, Welzow, Byhleguhre/Byhlen, Felixsee (Ortsteil Bloischdorf), Forst (OT Horno) sowie Wiesengrund (OT Gosda und Trebendorf).

Es war der dritte derartige Wettbewerb, ausgelobt vom Rat für Angelegenheiten der Sorben/Wenden beim Landtag Brandenburg unter Schirmherrschaft von Präsidentin Britta Stark.