An der polnischen Grenze nahe Guben (Spree-Neiße) werden am heutigen Freitag die ersten Zäune zum Schutz vor der Afrikanischen Schweinepest (ASP) errichtet. Die 90 Zentimeter hohen Wildschutzzäune sollen je nach Gefährdungslage entlang der Neiße und Oder lokal und zeitlich begrenzt zum Einsatz kommen. Geplant ist bislang der Aufbau entlang 120 Kilometern des insgesamt 280 Kilometer langen Grenzverlaufs zwischen Brandenburg und Polen. Schwerpunkte sind nach Angaben des Verbraucherschutzministeriums die Landkreise Spree-Neiße, Oder-Spree sowie die Stadt Frankfurt (Oder). Das Risiko der Einschleppung durch infizierte Wildschweine aus Westpolen nach Deutschland werde größer, hieß es.

Aufgestellt werden sollen mobile Elektro- und Duftzäune. Die Kosten von insgesamt 160 000 Euro für den Aufbau der Zäune übernimmt das Land Brandenburg, die Entscheidung über deren genauen Verlauf treffen die Landkreise.

Potsdam/Cottbus

Der Verkehr in der Lausitz

Die Leitstellen in Cottbus und Hoyerswerda vermelden eine ruhige Nacht. Es gab keine größeren Einsätze. Auf den Straßen fließt der Verkehr.

Das Wetter in der Lausitz

Achtung, heute Vormittag kann es in der Lausitz gebietsweise dichten Nebel geben. Nicht ausgeschlossen: Glätte durch Reifablagerungen oder überfrierende Nässe. Ansonsten wird es laut Deutschem Wetterdienst ein heiterer und trockener Tag mit Temperaturen zwischen acht und zwölf Grad.