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| 01:03 Uhr

Zwerg-Barnevelder lassen Peitzer Züchterherzen höher schlagen

Peitz.. Der Verein der Kleintierzüchter Peitz und Umgebung lud am Wochenende zur Ortsverbandsschau in die Fabrikhalle der ehemaligen Lausitzer Wollwerke ein. Etwa 320 Tiere von 20 Ausstellern des Vereines konnten bewundert werden. Jana Pozar

Die Ausstellung durfte dieses Mal nur in geschlossenen Räumen stattfinden, "das Veterinäramt wird Kontrollen durchführen", erklärte der Vereinsvorsitzende Wilfried Schulze angesichts der aktuellen Vogelgrippe-Situation. Gänse, Enten, Hühner aber auch Tauben warteten auf neugierige Besucher, Züchter und auf die Bewertung der Jurymitglieder. Unter anderem ließen Wyandotten, Zwerg-Lakenfelder und New Hampshire Züchterherzen höher schlagen. Ein besonderes Prachtexemplar stellte Michael Jurk aus Peitz aus. Sein Zwerg-Barnevelder-Hahn brachte ihm das Prädikat "Vorzüglich" ein, das einzige, was in der Ortsverbandsschau vergeben wurde. Vereins neumitglied Henry Gruneisen aus Peitz stellte unter anderem Hühner der Rasse Kraienkopp aus. Die Merkmale dieser Hühner, die im Jahre 1925 erstmals in Erscheinung traten, sind ein kleiner Kopf und ein lang gestreckter Körper. "Allerdings hatte ein Exemplar vom Zuchtfreund Gruneisen einen so genannten Entenfuß", erklärte Wilfried Schulze den Punktabzug.
Aber auch Mümmelmänner - von Blaue Wiener über Großchinchilla, Castor Rex, oder Lohkaninchen - konnten die Besucher bewundern. Familie Hoffmann aus Lübbenau warf auch gleich einen Blick auf die Lux-Rex. "Bisher ist es nur ein Hobby, wir wollen jedoch auch anfangen zu züchten. Deshalb wollen wir drei Jungtiere dieser Sorte mit nach Hause nehmen. Die Tiere gefallen uns einfach am besten", erklärte das Familienoberhaupt. Die Kurzhaar-Lux-Rex-Kaninchen von Henry Gruneisen konnten den Kreisverbandsehrenpreis holen.
"Auch diese Schau war wieder ein großer Erfolg. Viele Besucher kamen, um nur zu schauen, aber wir konnten auch viele Züchter begrüßen, die auf der Suche nach neuen Zuchttieren waren", freute sich der Vereinsvorsitzende. "So eine Ausstellung ist des Züchters Lohn, darauf arbeitet jeder im Verein hin", fügte Schulze hinzu. (ja)