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| 14:09 Uhr

Zwei weitere Riegelminen in Neuhausen gesprengt

Mit einem gepanzerten Bagger arbeiten Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg am Dienstag (20. Dezember 2011) an der Spreebrücke in der Mühlenstraße in Neuhausen (Landkreis Spree-Neiße) an dem Aufspüren und Unschädlichmachen von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier gab es in der vergangenen Woche bereits zwei Explosionen. Foto: Michael Helbig/mih1
Mit einem gepanzerten Bagger arbeiten Mitarbeiter des Kampfmittelbeseitigungsdienstes des Landes Brandenburg am Dienstag (20. Dezember 2011) an der Spreebrücke in der Mühlenstraße in Neuhausen (Landkreis Spree-Neiße) an dem Aufspüren und Unschädlichmachen von Munition aus dem Zweiten Weltkrieg. Hier gab es in der vergangenen Woche bereits zwei Explosionen. Foto: Michael Helbig/mih1 FOTO: M. Helbig
Neuhausen. Die Zahl der Riegelminen am Ortseingang in Neuhausen (Spree-Neiße) scheint unendlich groß zu sein. Am Mittwochmorgen wurden erneut zwei dieser gefährlichen Minen entdeckt und zwischen 10 und 11 Uhr kontrolliert gesprengt. ani

Der Bagger, der neu angefordert werden musste, weil der bisherige Bagger im sechs Meter tiefen Krater kaum noch zu sehen war, traf am frühen Mittwochmorgen ein. Damit die Suche nach Kampfmitteln zügig fortgesetzt werden kann, mussten die zwölf unmittelbaren Anwohner wieder gegen 8 Uhr ihre Wohnungen verlassen. Inzwischen scheint sich die Vermutung eines 75-jährigen Neuhauseners am Samstag in der LAUSITZER RUNDSCHAU zu bestätigen: An der Stelle des Kraters habe sich nach seinen Erinnerungen mal ein tiefes Gewässer befunden. Neuhausens Bürgermeister Dieter Perko (CDU): "Die Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes sind inzwischen auf schwarzen Morast gestoßen, wie er sich am Grund solcher Gewässer bildet."