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Zuwachs für die sportliche Spreemeile

Günther Biallas rudert und wird beobachtet von Kerstin Wussow, Gerd Mielke, Jörg Schnapke und Tobias Schick (v.l.n.r.).
Günther Biallas rudert und wird beobachtet von Kerstin Wussow, Gerd Mielke, Jörg Schnapke und Tobias Schick (v.l.n.r.). FOTO: Michael Helbig/mih1
Cottbus. Mit zwei neuen Sportgeräten, einem Rudergerät und einem Rollstuhltrainer, die am Dienstag in Sandow auf der neuesten Insel eingeweiht wurden, ist die Zahl der Sportanlagen der Spreemeile inzwischen auf elf angewachsen. Diesmal konnten die Initiatoren zwei neue Partner gewinnen. Michael Helbig / mih1

Die Medicus Cottbus GmbH stellte die finanziellen Mittel für den Rollstuhltrainer bereit, während die Knappschaft das Rudergerät finanzierte. "Die Knappschaft ist begeistert vom bürgerschaftlichen Engagement für die Spreemeile und unterstützt mit einem Sportgerät gern diesen idyllisch gelegenen Parcours", so Kerstin Wussow, Leiterin Markt & Vertrieb Regionaldirektion Cottbus. Bewegung in der Natur, ob allein oder in Familie sei ideal, um gesund zu bleiben oder zu werden. "Als eine der größten Krankenkassen in Cottbus unterstützen wir gern diese schöne Form der Gesundheitsvorsorge", erklärte Kerstin Wussow begeistert.

Doch auch die Firma Alpha Dienstleistungen der Unternehmensgruppe Schnapke hat einen wichtigen Beitrag zum Entstehen der neuen Sportinsel geleistet. Die Mitarbeiter seines Unternehmens bereiteten den erforderlichen Untergrund vor und haben die Geräte fachmännisch aufgebaut.

Über soviel Engagement freute sich am Dienstag auch Mitinitiator Gerd Mielke: "In den zurückliegenden zwei Jahren ist die Spreemeile sehr gut angenommen worden. Die einzelnen Geräte werden gern von Laufgruppen, Nordic-Walkern, Spaziergängern aber auch von ganzen Klassen der Erich-Kästner-Grundschule und des evangelischen Gymnasiums genutzt. Das ist schön". Eine weitere Insel mit einer Balancierstrecke und einem Korbtrainingsgerät in Höhe des früheren Max-Steenbeck-Gymnasiums sei bereits geplant. Die Geräte dafür wird das Carl-Thiem-Klinikum finanzieren. Und zwei weitere Geräte würden noch auf der Wunschliste stehen. Dafür würden aber noch Partner gesucht, so Gerd Mielke. Doch leider habe es in der Vergangenheit auch vereinzelt Beschädigungen und Diebstähle gegeben. Inzwischen seien Ersatzteile bestellt und die Reparaturvorbereitung in vollem Gange. Deshalb sei es wichtig, das man immer mit offenen Augen durch die Gegend gehe und schnell informiere, wenn sich etwas Ungewöhnliches an den Sportinseln tue.

Einer der stets ein wachsames Auge auf die Geräte der Spreemeile hat, ist Günther Biallas von den Cottbuser Parkläufern. Selbst oft an den Geräten aktiv, informiert er aber auch sehr schnell, wenn ihm etwas ungewöhnlich vorkommt. Dafür bekam er von Tobias Schick, dem Geschäftsführer des Stadtsportbundes, ein dickes Lob. "Günther ist gewissermaßen der Hausmeister der Spreemeile", erklärte er augenzwinkernd.

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