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| 19:58 Uhr

Nachtleben
Zukunft des Clubs Scandale bleibt ungewiss

 Der Club Scandale in der Karl-Liebknecht-Straße muss schließen, die Suche nach einem neuen Domizil läuft.
Der Club Scandale in der Karl-Liebknecht-Straße muss schließen, die Suche nach einem neuen Domizil läuft. FOTO: Michael Helbig
Cottbus. 3000 Unterstützer kämpfen für das beliebte Lokal. Die Suche nach einem Ausweichstandort läuft. Von Andrea Hilscher

Philipp Gärtner, Inhaber des Clubs Scandale, hat dem Rechtsausschuss das Ergebnis einer Onlinepetition für den Erhalt seines Lokals übergeben: Über 3000 Unterstützer kämpfen für den Erhalt des Ladens, den auch das Filmfestival immer wieder für Veranstaltungen nutzt. Seit sieben Jahren betreibt Gärtner das weit über Cottbus hinaus bekannte Scandale in der Karl-Liebknecht-Straße. Zuletzt aber hatten sich Anwohner aus der Liebknecht- und der Wernerstraße über den Lärm beschwert, der vor allem durch die Nutzer der Raucherzelte vor dem Lokal verursacht wird. Die Stadt hatte daher die Schankerlaubnis entzogen. „Offenbar hat Herr Gärtner jetzt auch die Kündigung des Mietvertrages zugestellt bekommen“, teilte Ausschussvorsitzende Kerstin Kircheis (SPD) den Abgeordneten mit.

Gemeinsam mit der Stadtverwaltung sucht Philipp Gärtner derzeit nach einem geeigneten Ausweichquartier. „Es scheint inzwischen auch ein potenzieller Standort gefunden“, so Kircheis. Auf jeden Fall müsse ein Weg gesucht werden, den Club dauerhaft zu erhalten.

Die Abgeordneten des Rechtsausschusses wollen sich in ihrer nächsten Sitzung am 14. Februar mit dem Inhalt der Onlinepetition befassen, dann soll auch der Inhaber selbst zu Wort kommen. Mitte März wird schließlich eine Empfehlung des Rechtsausschusses erwartet. Bis dahin kann im „Scandale“ voraussichtlich weiterhin gefeiert werden.