| 02:33 Uhr

Zu warm und zu feucht – das Wetter im Jahr 2016 in Cottbus

Cottbus. Ein wenig zu warm – so hat sich laut Statistik der Meteorologen vom Deutschen Wetterdienst am Cottbuser Meisenweg der Dezember präsentiert. Mit einer Monatsmitteltemperatur von 2,5 Grad Celsius war er um 0,9 Kelvin im Vergleich zur gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990 zu warm. red/sh

Die höchste Temperatur wurde am 10. Dezember mit 12,1 Grad Celsius gemessen. Am kältesten war es mit minus 7,7 Grad hingegen am 5. Dezember. Die tiefste Temperatur fünf Zentimeter über dem Erdboden wurde mit minus 9,1 Grad ebenfalls am 5. Dezember registriert.

Mit einer Niederschlagsmenge von 43,7 Millimeter beziehungsweise Liter je Quadratmeter gab es 92 Prozent des Normalwertes. Damit war es etwas zu trocken. Der meiste Regen fiel am 11. Dezember mit 12,6 Litern.

Über zu wenig Sonne konnte man sich in Cottbus hingegen nicht beklagen. Sie schien immerhin 66,4 Stunden. Das waren 158,9 Prozent des langjährigen Mittelwertes und zugleich länger als im Vormonat. An 13 Tagen allerdings ließ sich die Sonne nicht blicken. Mit 6,3 Stunden schien sie am 5. Dezember am Längsten.

Die höchste Windspitze betrug am 11. November 19,1 Meter je Sekunde. An fünf Tagen registrierten die Meteorologen außerdem Nebel.

Doch wie sah das Jahr 2016 nun insgesamt aus? Mit durchschnittlich 10,3 Grad Celsius war es um 1,3 Kelvin zu warm. Mit einer Niederschlagsmenge von 592,9 Litern je Quadratmeter etwas zu feucht (etwa 105 Prozent) und mit 1650,9 Sonnenscheinstunden schien die Sonne im durchschnittlichen Bereich (98,3 Prozent).

Am wärmsten war es in Cottbus am 24. Juni mit 35,2 Grad Celsius. Frieren mussten die Cottbuser am 19. Januar. An diesem Tag war es minus 13,3 Grad kalt. Schnee war im vergangenen Jahr unbedeutend. Der Höchstwert wurde am 1. März gemessen: drei Zentimeter.