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| 18:40 Uhr

Zauberhafter Name: Dumbledore ist jetzt ein Cottbuser

Viele Babys liegen zusammen auf der Neugeborenenstation im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle in ihren Bettchen, aufgenommen am 05.01.2011.
Viele Babys liegen zusammen auf der Neugeborenenstation im Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara in Halle in ihren Bettchen, aufgenommen am 05.01.2011. FOTO: dpa
Cottbus. Bei der Namensvergabe setzen die Cottbuser Eltern weiter auf Klassiker – sowohl bei Mädchen als auch bei Jungen. Doch es gibt auch zauberhafte Ausnahmen: So ist seit vergangenem Jahr Dumbledore ein Cottbuser. Peggy Kompalla

Eltern haben ihren Sohn nach dem berühmten Magier aus den Harry-Potter-Romanen benannt.

Die häufigsten Namen sind dagegen alte Bekannte. Bei den Mädchen gab es im Jahr 2016 die meisten Sophies. Das zeigt die Auswertung des Standesamtes. Marie landet demnach erneut auf Platz zwei. Beide Namen wechseln sich seit elf Jahren an der Spitze ab. An dritter Stelle liegt Emma. Sie zählte auch im Vorjahr zu den Favoriten. Neu in der Mädchen-Namen-Hitliste taucht Leonie auf. Bei den Jungen-Namen zeigt sich eine ähnliche Entwicklung. Auch hier sind die Klassiker Ben, Paul und Max seit Jahren ganz vorn und wechseln sich in der Rangliste ab. Neu ist der Name Oskar.

Im vergangenen Jahr sind 842 Cottbuser auf die Welt gekommen. Das sind 35 mehr als 2015. Darüber informiert Carsten Konzack. Als Chef des Bürgerservice' fallen die Meldebehörde und das Standesamt in seine Zuständigkeit. Er sagt: "In den Vorjahren bewegte sich die Geburtenrate in Cottbus immer um die 800. Im Jahr 2016 hat es einen deutlichen Sprung nach oben gegeben."