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Woidke würdigt Arbeit des Menschenrechtszentrums Cottbus

Ein Gedenkstein im ehemaligen Gefängniskomplex am 27.11.2013 in Cottbus (Brandenburg).
Ein Gedenkstein im ehemaligen Gefängniskomplex am 27.11.2013 in Cottbus (Brandenburg). FOTO: Patrick Pleul (LR-COS-REM-352)
Cottbus. Das Menschenrechtszentrum Cottbus wird dieses Jahr zehn Jahre alt. Am Samstag wurde mit einem Tag der offenen Tür daran erinnert. dpa/bob

Zum 64. Jahrestag des Volksaufstands in der DDR am 17. Juni 1953 hat Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) die Arbeit des Menschenrechtszentrums Cottbus zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte gewürdigt. "Das ehemalige Zuchthaus hat sich zu einem überregional bekannten Ort des Gedenkens an die Opfer der politischen Verfolgung in der DDR und der politischen Bildung entwickelt", sagte Woidke. Das Menschenrechtszentrum feierte am Samstag auch sein zehnjähriges Bestehen.

Woidke würdigte insbesondere das Engagement ehemaliger Häftlinge, die sich als Zeitzeugen zur Verfügung stellen. "Das Interesse der jüngeren Generationen für historische Ereignisse und Entwicklungen wird immer dann besonders geweckt, wenn es um die Biographien von Menschen geht", meinte der Regierungschef. "Nicht zuletzt fasziniert die Frage, was sie damals gefühlt, gedacht und warum sie wie gehandelt haben." Daher sei die Arbeit der Zeitzeugen „von unschätzbarem Wert“.