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| 02:33 Uhr

Wohnungsunternehmen halten sich im Stadtteil zu sehr zurück

Michael Tietz
Michael Tietz FOTO: privat
Top: Da unsere "große" Stadtteilzeitung von der Auflage her nur für das geförderte Gebiet in Neu Schmellwitz ausreicht, hat der Bürgerverein erstmals in diesem Jahr eine "kleine" Stadtteilzeitung entworfen. Diese wird von den Schmellwitzern gut angenommen. Sven Hering

Flop/Top: Die Nachricht der Schließung des Aktivspielplatzes war ein großer Schock. Die Information gelangte nur durch Zufall zum Bürgerverein. Es gab wenig bis gar keine Aussagen, wie es mit dem Gelände des Spielplatzes weitergehen soll. Die Wahlen und auch die Sommerpause verzögerten zudem den Beginn einer neuen Ausschreibungsphase. Hier ist unsere Bitte an die Stadt, dass der Bürgerverein wenigstens rechtzeitig Informationen erhält. Am Ende gibt es hier aber Gutes zu vermelden. Der Aktivspielplatz ist mit der Regionalwerkstatt nun wieder in guten Händen. Das Angebot wird sogar ausgebaut.

Flop: Nachdem in diesem Jahr das ehemalige Billardlokal am Fließ und ein Wohnblock in der Neuen Straße zurückgebaut wurden, beginnt nun eine Phase des Abwartens für die Wohnungsunternehmen. Während die GWC in einem Gebäude sogar investiert und auch ihre Rückbauflächen einmal im Jahr pflegt, halten sich die anderen Wohnungsunternehmen zurück und sorgen teilweise nicht einmal mehr für wichtige Ausbesserungen. Es häufen sich Bürgerbeschwerden wegen kaputter und verschmutzter Gehwege und wegen verkrauteter Rückbauflächen, die nicht mal mehr einmal im Jahr gemäht werden. Auch das Thema Ambrosia bleibt jedes Jahr aufs Neue aktuell. Zudem ärgern sich viele über die verfallenen Wohnblöcke in der Willi-Budich-Straße, deren Rückbau ewig auf sich warten lässt. Wir vom Bürgerverein möchten an alle Wohnungsunternehmen appellieren, Verantwortung für den Stadtteil zu zeigen, Unfallgefahren zu beseitigen und für ein sauberes Stadtbild in Schmellwitz zu sorgen.