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| 01:38 Uhr

Wo sich alles um den Trabi dreht

Ungewöhnliches Bild auf der Straße: Die vier- und zweirädrigen Oldtimer sind gerade auf den Parkplatz am Kolkwitzer Bunkermuseum eingetroffen.
Ungewöhnliches Bild auf der Straße: Die vier- und zweirädrigen Oldtimer sind gerade auf den Parkplatz am Kolkwitzer Bunkermuseum eingetroffen. FOTO: Marion Hirche
Cottbus.. In Cottbus und Umgebung ist die Liebe zu Trabi, Wartburg und Co. ungebrochen. Das haben die Tra bi-Fans um Matthias Regina aus Merzdorf am Wochenende eindrucksvoll bewiesen. 20 Ostalgie-Kutschen schlängelten sich am Sonnabend von Merzdorf aus über Kolkwitz nach Burg und zurück. Marion Hirche

„Früher gab es auch hier bei uns regelmäßige Trabitreffen. Seit fünf Jahren machen wir in kleinen Grüppchen weiter. Jetzt wollten wir endlich mal wieder ein Treffen im Sommer organisieren. Es hat geklappt“ , erklärte Matthias Regina.
Unter den stolzen Oldtimerbesitzern war auch Lothar Krüger mit seinem blauen 64er-Trabi und Marian Pehla aus Cottbus mit seinem F8 von dem Jahr 1954. „Wir sind eine Fahrzeugfamilie“ , begründete Holger Pehla aus Cottbus seine Teilnahme. Zu den Besonderheiten unter den Fahrzeugen gehörte auch der Trabi 601, Baujahr 1988 mit Anhänger aus dem Jahr 1977 von Robert Ackermann aus Peitz.
Frank Kretschmer aus Hänchen lenkte ein Trabi-Cabrio, und Hans-Jürgen Loske aus Bärenbrück war mit einem 312er-Wartburg mit von der Partie. Weil Mathias Regina im Norden arbeitet, konnte er auch einige Ostfahrzeuge-Fans aus seiner Arbeitsregion begrüßen. Der 22-jährige Johannes Lemmrich testete seinen grünen Trabi-Kombi schon auf der 650 Kilometer langen Anfahrt aus Flensburg. „Ich stamme aus Rostock. Mein Vater hatte schon einen Trabi und so bin ich auf das Auto gekommen.“ Aus seiner Region war auch der 52-jährige Nico Paysen mit seinem schicken schwarzen 1.3er- Wartburg dabei. „Pfingsten war Matthias bei unserem Treffen in Flensburg, und jetzt bin ich hier.“
In Kolkwitz besichtigten die Trabi-, Wartburg-, F 8- und EMW-Fahrer das Bunkermuseum. Von hier ging es dann zum „Waldschlösschen“ nach Burg. Nach der Rückfahrt nach Merzdorf wurde am Grill in Merzdorf noch gefachsimpelt. Da ging's um Umbauten, um das richtige Kraftstoff-Gemisch und Zündungseinstellungen. Besprochen wurde auch das nächste Treffen. Im Herbst soll gemeinsam nach Tschechien gerollt werden.